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Farben der Chakras

Farben der Chakras

Wortbedeutung und Anzahl der Chakras

Das Wort „Chakra“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Rad oder Lichtrad. Es handelt sich um Energiewirbel in unserem Energie-Körper, ähnlich wie der Mensch eine Energie-Struktur innerhalb des kosmischen Energie-Meeres ist. Solche Energie-Wirbel gibt es nicht nur in den yogischen und anderen östlichen Traditionen, auch die europäischen Traditionen kennt Chakras, dort heißen sie nur anders. Je nach Autor werden zB gerne die Sepiroth oder die Sakramente als vergleichbar herangezogen. Auch die alten Griechen, insbes. Plato und Phythagoras kannten Chakras und arbeiteten mit ihnen zu Heilzwecken.

Insgesamt hat jeder Mensch unzählbar viele Chakras, und nur einige davon (meist 7 oder 12) werden als Hauptchakras angesehen. Wo die jeweiligen Hauptchakras liegen, das wird in den einzelnen überlieferungstraditionen zT etwas unterschiedlich gesehen. So haben zB nicht alle Traditionen ein Swadhisthana-Chakra, aber dafür zB ein Milz-Chakra. In den meisten Traditionen wird davon ausgegangen das es 7 Hauptchakras gibt, und diese liegen bei den meisten zumindest überwiegend an derselben Stelle. Diese Unterschiede können als kulturell bedingt angesehen werden.

Die Äussere Chakra-Aktivität ist die Energieaufnahme durch das Chakra

Chakras sind die Organe unseres Energie-Körpers. Sie nehmen Prana bzw. Energie aus unserer Umwelt auf, transformieren sie herunter und leiten sie weiter in unseren Körper. Das ist vergleichbar mit der Tätigkeit unserer Verdauung. Auch sie transformiert die Nahrung in ihre Grundbestandteile, die dann von der Darmwand aufgenommen werden. Die aufgenommene Energie wird im Yoga-System als Prana bezeichnet, in anderen Kulturen heißt es anders, wie zB Chi, Ki, Od, Orgon oder auch „freie Energie“.

Jedes der Chakras ist dabei zuständig für bestimmte Energie-Frequenzen, die es aufnimmt.

Auch hier gibt’s eine Parallele zu unserer Verdauung: Der Magen kümmert sich eher um Eiweiße, Mund und Dünndarm um Kohlenhydrate, und einige bestimmte Darmabschnitte sind auf die Aufnahme spezieller Nahrungsbestandteile wie zB B-Vitamine spezialisiert.

Die Energie-Frequenzen die das jeweilige Chakra von aussen aufnimmt, korrespondieren mit den Regenbogenfarben.

Die Regenbogenfarben werden als Spektralfarben bezeichnet, weil jede Farbe einen bestimmten Bereich aus dem Spektrum des sichtbaren Lichts repräsentiert. Jedes Chakra ist spezialisiert auf eine bestimmte Farbe, d.h. auf einen bestimmten Frequenz-Bereich des Lichtspektrums. Um diese Spezialisierung auszudrücken, verwenden einige spirituelle Traditionen die Regenbogenfarben für Chakra-Darstellungen.

Äussere Chakra-Farben

Sanskrit-Name Lokalisierung Wellenlänge / Frequenz
Muladhara Beckenboden ~ 700–630 nm / ~ 430–480 THz
Swadhisthana Sakralregion ~ 630–590 nm / ~ 480–510 THz
Manipura Nabelregion bzw. Oberbauch ~ 590–560 nm / ~ 510–540 THz
Anahatha Herzregion ~ 560–490 nm / ~ 540–610 THz
Vishuddha Kehlkopfbereich ~ 490–450 nm / ~ 610–670 THz
Ajna Mitte des Schädels oder Stirn ~ 450–400 nm / ~ 670–750 THz
Sahasrara Scheitel bzw. knapp oberhalb
des Scheitels
~ 700–400 nm / ~ 430–750 THz

 

Die innere Chakra-Aktivität ist eine Form der Energietransformation

Im Inneren jedes Chakras gibt es weitere Elemente, die im Licht-Transformationsprozess eine Rolle spielen, sie verändern die aufgenommene Energie so, daß sie konkrete Aufgaben im Körper-Geist-System erfüllen kann. Wo wie in unserem Körper Eiweiße in unterschiedliche Bausteine zerlegt werden, je nachdem ob sie als Enzym, Hormon oder etwas anderes weiterverwendet werden sollen.

In der Yogatradition spielen in diesem Zusammenhang insbesondere die Yantras eine große Rolle.

Hierbei handelt es sich um einfache grafische Symbole. Durch Konzentrationsübungen auf diese Symbole manifestiert sich in unserem Geist eine bestimmte Energie, die mit dem besonderen Charakter oder Aufgabenbereich des jeweiligen Chakras in Verbindung steht. Um diesen besonderen Effekt zu verstärken, wird den jeweiligen Yantras eine bestimmte Farbe zugewiesen, die ebenfalls mit dem Chakra-Chakakter korrespondiert. Daraus ergeben sich bestimmte, klar definierte Form-Farb-Kombinationen.

Innere Farben der Chakras sind die Farben des Yantras des Chakras

Die Farben der Yantras haben nichts mit den Regenbogenfarben zu tun – sie orientieren sich eher an den Elementen und ihrem Vorkommen in der Natur. Zu dem jeweiligen Chakra gehören dementsprechend beide Farben, die äußere Farbe aus dem Spektralbereich UND die innere Farbe aus dem Elemente-Bereich, des Yantras.

Die Yantras der Chakras:

Sanskrit Name
Lokalisierung Yantra Element und Charakter
Muladhara Beckenboden Erd-Gelbes Quadrat Ch1_Yantra Element Erde repräsentiert Festigkeit
Swadhisthana Sakralregion Liegende, silberweisse Mondsichel Ch2_Yantra Element Wasser steht für die Zyklen des Lebens (Ebbe-Flut), die Fähigkeit zu fließen
Manipura Nabelregion bzw. Oberbauch auf der Spitze stehendes, orangerotes Dreieck Ch3_Yantra Element Feuer steht für Transformation
Anahata Herzregion sechszackiger Stern im Blau des Sommerhimmels, bestehend aus zwei übereinander liegenden Dreiecken. Eines zeigt nach oben, das andere nach unten. Ch4_Yantra Element Luft steht für Liebe, Leichtigkeit, Beweglichkeit
Vishuddha Kehlkopfbereich auf der Spitze stehendes Dreieck im Dunkelviolett des Nachthimmels und einem weissen Kreis Ch5_Yantra Element Raum repräsentiert die Weite (des Kosmos)
Ajna Mitte des Schädels oder Stirn auf der Spitze stehendes Dreieck im strahlenden Weiss des Geistes Ch6_Yantra Element Geist steht für Intellekt, Intuition, Kreativität aber auch für die Naturgesetze
Sahasrara Scheitel bzw. knapp oberhalb des Scheitels (kein Yantra) Leere (keine Farbe)

 

Umfangreiche, weiterführende Literaturempfehlungen, zur Vertiefung deines Chakra-Wissens, findest du in der kommentierten Chakra Buch Literaturliste

3 Responses to Farben der Chakras

  1. Liebe Mahashakti,
    zuerst einmal Danke dafür, dass Du Dein Wissen und Erfahrungen mit-teilst.
    Mich haben die unterschiedlichen Angaben zu den Chakren (Lage und Farbe) anfangs sehr verunsichert.
    Nun ist es ja so, dass die Farben ja unterschiedliche Schwingungen haben. Also denke ich, wenn sich die Schwingung verändert, dann muss sich ja auch die Farbe ändern. Das könnte ein Grund sein, warum die Chakrenfarben unterschiedlich gesehen werden.
    Alles Liebe, herzliche Grüße
    Monika
    NAMASTE !

  2. Om liebe Mahashakti, herzlichen Dank für interessante Informationen über die Chakras! Ich bin sehr begeistert.
    Deine Stimme ist schön, klar und rein. Ich höre gerne immer wieder die Chakra-Lektionen in deinem Video an.

    Om Shanti und viele Grüße, Nalini

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