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Komplexe Chakra-Meditation: Die Siddhi-Mantra-Meditation der Shiva-Samhita

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Diese Meditation basiert auf einer Mantra-Meditation (Japa) die in der Shiva-Samhita beschrieben wird. Dort steht:

Shiva-Samhita Kap. V.188 ff.Nun erkläre ich dir die beste aller Praktiken, das Japa des Mantras. Von diesem der Übende gewinnt Glückseligkeit in dieser und in der dahinter liegenden Welt. Durch Kenntnis dieses höchsten aller Mantras ist der Erfolg (Siddhi) sicher. Es gibt alle Kraft und Wohlgefallen dem einpünktigen Yogi„.

Hintergrundinformationen zu den hier angesprochenen 3 Chakras findest du in der Übersicht unter Grundlagen: Muladhara Anahatha Ajna

Vorbereitung:

Sitzen

Sehr, sehr wichtig ist die korrekte Sitzhaltung

Dazu sitze entspannt und gerade. Wichtig ist vor allem, das die Wirbelsäule senkrecht zum Erdmittelpunkt gehalten wird. Dadurch werden dein eigenes und das Erdmagnetfeld aufeinander ausgerichtet, was den Energiefluss sehr fördert.

Eine aufrechte Sitzhaltung ist möglich in einer kreuzbeinigen Sitzweise, oder auf einem Sitzmöbel. Die aufrechte Haltung ist im Zweifel wichtiger als kreuzbeiniges Sitzen, da die aufrechte Wirbelsäule als Energie-Antenne eine stärkere energetische Wirkung hat als der Lotussitz.

Sitze nur dann in einem kreuzbeinigen Sitz, wenn du dich dabei wirklich völlig gerade halten und dabei entspannen kannst. Geht das nicht, dann sitze auf einem Stuhl, mit aufrechtem Rücken. Du lehnst dich also nicht an, sondern sitzt auf der vorderen Stuhlhälfte, damit du wirklich gerade sitzen kannst. Beide Füsse fest auf dem Boden oder einer Fussbank. Wenn du dich beim Sitzen anlehnst, dann wird der Rücken ganz automatisch iimmer rund, deshalb tu das nicht.

1. Schritt:

Ankommen

Um in der Meditation wirklich ankommen zu können, entspanne dich mit deinem Atem.

Dazu sitze entspannt und gerade und lass den Atem fließen. Achte darauf, das der Ausatem immer langsamer wird, bis er doppelt so lange dauert wie der Einatmen. Er kann auch gerne noch langsamer werden.

Dann erlaube deinem Atemfluss, falls machbar, nach dem Ausatem etwas zu ruhen, bevor du wieder einatmest. Das bedeutet, das du 1-3 Herzschläge wartest, bevor du wieder einatmest. Der Zeitpunkt wann du wieder einatmest ergibt sich von selbst aus deinem Atemimpuls. Warte einfach ab, bis sich der Atemimpuls von selber rührt und dir mitteilt, das Einatmen dran ist.

Verfahre ebenso mit dem Ausatmen nach dem Einatmen: warte bis der natürliche Atemimpuls dir mitteilt, das Ausatmen dran ist. Überlasse auf diese Weise den Atemrhythmus seiner natürlichen Steuerung.

2. Schritt:

Einschwingen: Chakra-Visualisierung im Atemrhythmus

Konzentriere dich jetzt im Atemrhythmus abwechselnd auf deine Aura und das 1., 4. und 6. Chakra. D.h. …

  1. Klinke dich gut in den Energiefluss ein! Einatmen in deine Aura, die gesamte Aura leuchtet auf, stelle die Verbindung her zur unendlichen Energiequelle. Ausatmen aus der Aura, deine Aura leuchtet auf, dehnt sich aus, strahlt in die Welt, verbindet sich mit allen Wesen, leite die erhaltene Energie weiter.
  2. Erde dich gut! Einatmen ins Muladhara-Chakra, Muladhara-Chakra leuchtet auf. Ausatmen aus dem Muladhara-Chakra, deine Wurzeln wachsen ins Erdreich und verankern dich sicher und stabil.
  3. Verbinde dich mit allen Herzen! Einatmen ins Anahatha-Chakra, Anahatha-Chakra leuchtet auf, nimm Verbindung auf zu allen Herzen. Ausatmen aus dem Anahtha-Chakra, deine Liebe weht aus deinem Herzchakra in die Welt und verbindet dich liebevoll mit allen Wesen. Spüre die Verbindung beim Ein- und Ausatmen. Nimm Liebe an und gib Liebe weiter.
  4. Lass dich berauschen! Einatmen ins Ajna-Chakra, Ajna-Chakra leuchtet auf. Ausatmen aus dem Ajna-Chakra, dein Geist verbindet sich mit dem universellen Geist in allem was ist…. und wieder von vorn.Wiederhole diesen Durchgang einige Minuten lang, bis die Konzentration auf die angesprochenen Chakras so stark ist, das du deine leuchtende Aura und die Verbindungen mit der Erde, allen Wesen und der geistigen Welt ganz deutlich spüren kannst. Erst dann wenn du soweit bist, das dies ganz mühelos geht, dann gehe weiter, nicht vorher!Evtl. bleib erst mal einige Tage auf dieser Stufe bis das mühelos funktioniert.

3. Schritt:

Der Höhepunkt: Siddhi-Mantra-Japa mit Chakra-Visualisierung im Atemrhythmus

Konzentriere dich weiter im Atemrhythmus auf das 1., 4. und 6. Chakra. D.h. …

  1. Einatmen in deine Aura, obige Visualisierung beibehalten,
    zusätzlich wiederhole geistig ein einziges langgezogenes Om während des gesamten Atemzugs.
  2. Einatmen ins Muladhara-Chakra, obige Visualisierung beibehalten,
    zusätzlich wiederhole geistig ein einziges langgezogenes Aim während des gesamten Atemzugs.
  3. Einatmen ins Anahatha-Chakra, obige Visualisierung beibehalten,
    zusätzlich wiederhole geistig ein einziges langgezogenes Klim während des gesamten Atemzugs.
  4. Einatmen ins Ajna-Chakra, obige Visualisierung beibehalten,
    zusätzlich wiederhole geistig ein einziges langgezogenes Strim während des gesamten Atemzugs.also so: Om – Aim – Klim – Strim – Om – Aim – Klim – Strim – Om – Aim – Klim – Strim … usw.Wiederhole diese Konzentrations-Folge einige Zeit lang. Lass deine Konzentration im Übungsverlauf immer stärker werden, bis du deine Verbundenheit und die Mantraklänge nichr mehr nur sprürst, sondern bis du sie selbst geworden bist. Du bist Klang und mit allem verbunden. Lass dich auf dieses ganz besondere Erlebnis ein. Schwinge mit dem Klang von Om-Aim-Klim-Strim.

4. Schritt:

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Nimm jetzt ganz bewusst deine innere Leichtigkeit wahr, dein Schweben, deine Gedankenruhe. Es gibt nur noch das eine hinter allem.
  • Konzentriere dich auf diese ganz besondere innere Stimmung, und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten. Genieße das.