Chakra-Willi: die Chakras werden der Reihe nach von unten nach oben aktiviert.

Komplexe Chakra-Meditation: Energie-Aktivierung durch mehrstufige Chakra-Visualisierung

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Element Erde, Muladhara-Chakra:

Beginne mit dem ersten Chakra:
Übung: Spüre das Erdelement in dir

Wenn wir unsere Energie stützen wollen, so das sie uns nicht abhanden kommt, d.h. das wir nicht aus der Bahn fliegen, also nicht die Bodenhaftung verlieren, dann müssen wir unsere Beziehung zum Erdelement pflegen. Das tun wir, indem wir uns auf die Schwere und die Festigkeit in uns konzentrieren.

  • Spüre den Boden unter Gesäß und Füssen, die Festigkeit deiner Knochen die dir Halt geben, das Gewicht deines Körpers auf der Unterlage. Vertraue dich deiner Unterlage völlig an, lass dich tragen. Das Gefühl von Schwere und Festigkeit nimmt immer weiter zu. Spüre wie du immer schwerer und schwerer wirst
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die Elefanten-Meditation
  • Stell dir einen Elefanten vor, wie er auf einer Wiese steht.
  • Stell dir vor wie der Elefant geht, wie er ein Bein vor das anderes setzt, in langsamen Bewegungen mit all seinem Gewicht.
  • Jetzt stell dir vor du sitzt auf dem Elefanten. Du bist nun weit oberhalb von allen die um euch herum sind, du bist beschützt und in Sicherheit. Niemand kann dich erreichen. Kein Tier würde einen Elefanten angreifen.
  • Stell dir nun vor du bist der Elefant. Von allem ungestört gehtst du deiner Wege. Niemand versucht sich dir in den Weg zu stehen. Du bist grösser als alle.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Felsenmeditation
  • Stell dir einen Felsen vor, wie er in der Landschaft liegt.
  • Stell dir vor wie die Jahre und Jahrhunderte vorbeiziehen, wie er zugeschneit wird und wieder frei-taut, nassgeregnet wird und wieder trocknet, warmbesonnt wird und wieder abkühlt. Und er bleibt immer gleich.
  • Stell dir nun vor du bist der Fels. Von allem unberührt bleibst du an deinem Platz. Du bist ruhiger und ausdauernder als alle Unruhen dieser Welt.
  • Jetzt stell dir vor der Fels (du) liegt in der Brandung. Das Meer umspült dich bei jedem Wetter. Manchmal schlagen die Wellen über dir zusammen. Du bleibst immer ruhig an deinem Fleck.
  • Dehne deine Wahrnehmung nun aus auf den Untergrund auf dem der Fels aufliegt. Spüre darüber deine Verbindung mit der gesamten Erde. Fühle dich als der Globus, der gesamte Erdball.
  • Mache dir bewusst, das alle Unruhe dieser Welt oder in deinem Leben lediglich eine vorübergehende Erscheinung auf der Oberfläche ist. In der Tiefe deines Bewusstseins bist du der Erdball selbst, der Globus. Alles Geschehen ist unwichtig.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge ein gelbes Quadrat vor.
  • Lass dieses gelbe Quadrat immer deutlicher werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die gelbe Farbe, die Grösse, …
  • Betrachte innerlich die 4 Ecken und die Verbindungslinien dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn das Quadrat perfekt geworden ist und du es völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere dieses Quadrat an dem Ort, wo sich dein Muladhara-Chakra befindet, im Beckenboden. Falls du dort auf ein weniger perfektes Quadrat stösst, überdecke es mit deinem strahlenden, perfekten gelben Quadrat.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 4 roten Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Grössenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 4 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Muladhara-Chakra befindet, im Beckenboden. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Muladhara-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir die innere Festigkeit und Ruhe bewusst, die dir diese Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die innere Stille, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir und um dich herum ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die konzentrierte Selbstwahrnehmung in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, verstärkst du wirkungsvoll deine innere Festigkeit. Du wirst ruhig und siehst gelassener den Dingen entgegen. Je öfters und konsequenter du diese Übungen durchführst, desto schneller lernst du das Gefühl von Ruhe, Stabilität und Festigkeit in deinem Alltag einfach „anzuschalten“, wann immer du es dir wünschst.

Wenn du jederzeit durch gezieltes Gegensteuern ruhig und gelassen bleiben kannst, verschwendest du nicht mehr so viel Energie in deine Aufregung, die bekanntermaßen sehr anstrengend ist. Die Energiepflege über die Stärkung des Muladhara-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Aufregung zu ersparen, die durch innere Unsicherheit entsteht. Solange du innerlich stabil und fest bist, bist du gelassen, bist du entspannt, sparst du Energie.

Element Wasser, Swadhisthana-Chakra:

Gehe weiter zum zweiten Chakra:
Übung: Spüre das Wasserelement in dir

Wenn du deine Energie dahin entwickeln möchtest, das du jederzeit flexibel und kraftvoll auf neue Anforderungen reagieren kannst ohne dich zu erschöpfen, dann pflege deine Beziehung zum Wasser-Element. Dazu konzentriere dich auf deine Fähigkeit mit den Ereignissen zu fließen und deine Energie kraftvoll einzusetzen.

  • Spüre das Fließen deines Atems und das Fließen deines Blutes. Lass den Eindruck des Fließens immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist das Fließen selbst bist.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die Schlangenmeditation

Bei den Tieren dieses Chakras gibt es Auswahl: Krokodil, Fisch, Schlange und Krokodils-Fisch. Für die Visualisierung habe ich das Bild der Schlange gewählt. Es steht dir natürlich frei eines der anderen Tiere zu wählen und damit zu arbeiten, dann mit entsprechend angepasster Vorgehensweise.

  • Stell dir eine grosse, mächtige Schlange vor, wie sie ruhig auf einer Wiese liegt und sich sonnt. Vielleicht ist es eine Urzeitschlange? Male dir alle Details aus, so genau wie es dir möglich ist.
  • Stell dir vor wie die Schlange durch das Gelände gleitet, wie sie die Körperwindungen erzeugt und geschmeidig in den Untergrund drückt um weiter zu kommen. Wie sie geräuschlos durch Gesträuch und Grass gleitet.
  • Stell dir nun vor du bist die Schlange. Von allem ungestört und unbeobachtet gleitest du wohin du willst. Deine große Kraft ist bekannt – niemand versucht sich dir in den Weg zu stehen oder dich aufzuhalten. Falls doch, windest du dich mühelos frei und gleitest geräuschlos weiter. Du bist stärker und geschmeidiger als alle.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Wasser-Meditation
  • Stell dir einen Bach oder Fluss vor, wie er durch die Landschaft fließt.
  • Fließe mit dem Bach durch Wiesen und felsiges Gebiet, steile und flache Strecken. Spüre die Steine und Felsen die du umfließt, und den sandigen Untergrund, den du aufwühlst. Stürze dich Stufen als Wasserfall hinunter und bilde Strudel an Hindernissen.
  • Dehne dein Bewusstsein aus von der Quelle bis zur Mündung in ein größeres Gewässer. Fühle dich als Eins, auf dieser gesamten Strecke. Zuerst bist du vielleicht ein kleineres Gewässer, dann dehne dich aus, bis du ein sehr großer und bedeutender Fluss wirst, zB die Donau die von der Quelle bis zur Mündung über 2.000 km lang ist. Oder ein anderer Fluss, der dir vielleicht mehr liegt.
  • Nun dehne dein Bewusstsein weiter aus, bis du alle zuführenden Flüsse und Bäche mit dir fließen spürst. Alle Flüsse und Bäche die in dir zusammen fließen, bis zur Mündung ins Meer, das bist du. Spüre das lebendige Fließen.
  • Nun dehne dein Bewusstsein noch weiter aus, bis du auch das Meer darin aufnehmen kannst, und mit dem Meer alle Flüsse und Nebenflüsse die da hinein fliessen. Du bist jetzt alle Gewässer dieser Erde. Spüre ganz lebendig und bewusst wie umfassend das ist.
  • Dann dehne dich noch weiter aus, bis du auch noch das verdunstende und niederschlagende Wasser in der Luft spüren kannst. Erlebe dich als den gesamten Wasserkreislauf inklusive Wolken, Luftfeuchtigkeit und Gewässer.
  • Und noch weiter gehts – spüre dich als den Wasseranteil in allem das ist: Alle Tiere, Pflanzen, Gewässer usw. Alles ist eins. Alles ist in dir. Alles ist Bewegung und miteinander verbunden. Welche Rolle spielt da noch die einzelne Welle am Ufer deines Bewusstseins?
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine liegende silberweiße Mondsichel vor. Die Enden der Sichel berühren sich oben.
  • Lass diese Mondsichel immer deutlicher und strahlender werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die weiße Farbe, die Größe, …
  • Betrachte innerlich die äußere Rundung des Yantras im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn die Mondsichel perfekt geworden ist und du sie völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere sie an dem Ort, wo sich dein Swadhisthana-Chakra befindet: in der Mitte deines Körpers hinter dem Schambein. Falls du dort auf eine weniger perfekte Mondsichel stösst, überdecke sie mit deiner strahlenden, perfekten Mondsichel.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 6 orangeroten Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Größenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 6 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Swadhisthana-Chakra befindet, in der Mitte deines Körpers hinter dem Schambein. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stößt, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so groß wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Swadhisthana-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir dein inneres Fließen, deine geschmeidige Kraft bewusst, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Achtsamkeit auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine innere Kraft und Geschmeidigkeit zu spüren und zu verstärken. Du wirst immer flexibler und gewinnst dabei zunehmend an Stärke, so das du unerwartete Situationen zukünftig nicht mehr als Herausforderung oder gar als Problem erlebst, sondern einfach als eine Änderung des geplanten Ablaufs.

Wenn du jederzeit flexibel auf unerwartete Änderungen eingehen kannst, dann ersparst du dir viele An- und Verspannungen, die recht kraftraubend sein können. Du entwickelst dich zu einem zuversichtlichen Menschen der mit anderen Menschen prima zurecht kommt, und der keine Schwierigkeiten damit hat auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, … OHNE sich selbst deswegen zu vernachlässigen!

Die Energiepflege über die Stärkung des Swadhisthana-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch verkrampftes Festhalten an irgendetwas entstehen. Solange du flexibel auf alles Mögliche und Unmögliche eingehen kannst, bist du auf dem richtigen Weg und brauchst keine kraftzehrenden Korrekturmaßnahmen.

Element: Feuer, Manipura-Chakra

Gehe weiter zum dritten Chakra:
Übung: Spüre das Feuerelement in dir
Wünschst du dir mehr Durchsetzungsvermögen, und die Fähigkeit auch anstrengende Projekte erfolgreich zu ende zu führen? Dann stärke dein Manipura-Chakra indem du dich auf dein inneres Feuer konzentrierst. Dadurch stärkst du deine Kraft auch gegen Widerstand eine Ziele zu erreichen und dein Vermögen dich selbst zu transformieren.

  • Spüre die Wärme deines Körpers. Lass das Gefühl einer starken, feurigen Kraft in dir immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist die Kraft der Transformation selbst bist.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die Widder-Meditation
  • Stell dir einen Widder (eine wilde Schafart mit auffälligem großen Gehörn) vor, wie er auf einer Wiese steht.
  • Stell dir vor wie der Widder geht, wie er schwungvoll ein Bein vor das andere setzt, in kraftvollen Bewegungen voran strebt. Er wird immer schneller, er läuft, rennt, ….
  • Jetzt stell dir vor du bist der Widder. Kraftvoll und voller lebendigem Schwung rennst du eine Wiese hinauf. Deine Energie ist unerschöpflich.
  • Jetzt stell dir vor es gibt eine Hürde aus dem Weg zu räumen.. Du nimmst Anlauf, senkst den Kopf und stösst sie schwungvoll beiseite. (In alten Zeiten hat man Widderköpfe auf Baumstämmen benutzt, um versperrte Burgtore einzurennen.)
  • Genieße das Gefühl reichlich Energie zu haben und Hindernisse schwungvoll beseitigen zu können.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Sonnen-Meditation
  • Stell dir die Sonne vor, wie sie strahlt und leuchtet. Spüre ihre Wärme und sieh das Licht das sie verstrahlt.
  • Spüre die belebende Kraft der Sonne in deinem Körper und in deinem Geist. Mache dir bewusst, das diese Kraft aus einem Verbrennungs- bzw. Transformationsprozess entsteht – also aus laufender Veränderung.
  • Spüre die wärmende Kraft der Sonne in allen deinen Körperzellen. Mache dir bewusst, das es sich auch hier um einen Transformations- oder Verbrennungsprozess handelt. Ohne Transformation gibts keine Energie. Ein statischer Zustand ist ein energieloser Zustand.
  • Dehne dein Bewusstsein aus auf deine Umgebung und spüre die Energie in den Lebewesen die dich umgeben: Menschen, Tiere, Pflanzen, Microorganismen. Sie alle leben von Transformationsprozessen.
  • Die gesamte lebendige Natur die uns umgibt und ernährt beruht auf Transformation, auf Veränderung. Dies gilt für den gesamten Globus. und alle weiteren evtl. existierenden Welten
  • Wenn du in die Materie hinein schaust und dir die Bewegungen der Moleküle bewusst macht, und der Teilchen aus denen sie bestehen, dann findest du auch dort Transformation und Veränderung. Selbst ein Granitfels, der für uns die Stabilität der Ewigkeit symbolisiert, ist Veränderungsprozessen unterlegen. Spüre alle Veränderung um dich herum und in dir gleichzeitig.
  • Mache dir bewusst, das es nichts gibt, ausser Veränderung und Transformation. Sie ist die Quelle aller Energie. Wenn die Veränderung blockiert wird, dann wird der Energiefluss blockiert. Daher öffne dich nun ganz bewusst für alle Veränderung die stattfinden will. Lasse sie geschehen.
  • Gib dich ganz dem Bewusstsein hin, das es in dir und um dich herum nichts gibt, ausser Veränderung.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge ein orangerotes Dreieck das auf der Spitze steht vor.
  • Lass dieses orangerote Dreieck immer deutlicher werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die orangerote Farbe, die Größe, …
  • Betrachte innerlich die 3 Ecken und die Verbindungslinien dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn das Dreieck perfekt geworden ist und du es völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere dieses Dreieck an dem Ort, wo sich dein Manipura-Chakra befindet, im Beckenboden. Falls du dort auf ein weniger perfektes Dreieck stößt, überdecke es mit deinem strahlenden, perfekten orangeroten Dreieck.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 10 blauen Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Größenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 10 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Manipura-Chakra befindet, im oberen Bauchraum. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Manipura-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir dein inneres Feuer bewusst, die dir die Übungen vermittelt: deine Kraft Dinge zu verändern.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten. Geh ganz hinein, mach sie ganz stark und nimm diese Stimmung mit in dein Alltagsleben. Behalte sie bei, lass sie nicht wieder los.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Kraft kennen Dinge zu verändern und Schwung zu entwickeln. Du kannst diese Kraft in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer ausdauernder und lebst intensiver, so das du unerwartete Hindernisse auf deinem Weg zukünftig nicht mehr als Blockade erlebst, sondern als Herausforderung daran zu wachsen.

Wenn du dich in der Lage fühlst auch mit Hindernissen deine Ziele zu erreichen, und die Hindernisse von ihrer positiven Seite – nämlich als Aufforderung zu Wachstum – nehmen kannst, dann wirst du auf deinem Weg stetig immer erfolgreicher werden. Du ersparst dir viel Frust und Leid, und hörst dadurch auf dich selbst zu bremsen. Du setzt deine Energien für dein Wachstum ein, statt für deine Selbstbremsung.

Die Energiepflege über die Stärkung des Manipura-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch den inneren Kampf der Selbstunterdrückung vergeudet werden. Statt dessen nimmst du Wachstumschancen wahr und an. Du wirst immer stärker.

Element: Luft, Anahatha-Chakra

Gehe weiter zum vierten Chakra:
�bung: Spüre das Luftelement in dir

Die Herzensenergie steht für unsere Fähigkeit Menschen im Herzen zu berühren, zu allen freundlich zu sein und sogar Widerstand und Abneigung, die uns evtl. entgegengebracht werden, durch die Kraft der Herzensenergie aufzulösen. Um das zu erreichen stärke deine Herzensenergie, dein Herzchakra, indem du dich auf dein Luftelement konzentrierst und es immer stärker werden lässt. Dadurch lernst du Menschen auf Herzensebene zu berühren, jedem Freundlichkeit entgegenzubringen ohne dich selbst dabei zu verausgaben, und Distanzen zu deinen Mitmenschen zu überbrücken.

Wünschst du dir mehr Liebenswürdigkeit, und die Fähigkeit verhärtete Herzen zu erweichen? Dann stärke dein Anahatha-Chakra indem du dich auf dein inneres Luftelement konzentrierst. Dadurch stärkst du deine Fähigkeit im Laufe der Zeit auch die stärksten Blockaden zu überwinden und dein Vermögen dich jedem Mitmenschen gegenüber herzlich und liebevoll zu verhalten.

  • Spüre die Leichtigkeit deines Körpers und die Luft die deine Haut berührt. Lass das Gefühl der Leichtigkeit, Freude und Ausdehnung immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist die Leichtigkeit von Freude und Tanz selber bist. Bis du Herzlichkeit in höchster Qualität ausstrahlst.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die Gazellen-Meditation
    • Stell dir eine Gazelle (oder ein Reh) vor, wie es auf einer Wiese steht.
    • Es ist ein filigranes, zartes Tier. Leichtfüssig und elegant. Über Hindernisse springt es einfach hinweg.
    • Stell dir vor wie die Gazelle sich bewegt, wie sie ein Bein vor das andere setzt, in eleganten, zarten Bewegungen von großer Leichtigkeit.
    • Die Gazelle beobachtet achtsam die gesamte Umgebung. So ist sie mit allem was um sie herum geschieht in steter Verbindung. Geschieht etwas bedrohliches hüpft sie davon, schnell und leicht wie der Wind.
    • Stell dir vor du bist die Gazelle. Du bist leicht, behende und schnell. Achtsam schaust du in die Runde, sensibel nimmst du alles auf, bist mit allem verbunden. Sobald etwas geschieht das dir schaden könnte, ziehst du dich behende und elegant zurück.

Du kannst du dich getrost allem öffnen das um dich herum ist, denn Gefahr wird dir frühzeitig bewusst und du beherrschst du die Kunst dich lautlos zurückzuziehen. Du hast es nicht nötig dich zu verschließen, denn du bist nicht ausgeliefert. Du bist frei, deine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit schützen dich.

  • Sicher und geborgen läufst du behende deiner Wege. Niemand kann dich aufhalten, du bist frei.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Wind-Meditation
  • Stell dir einen Lufthauch vor, wie er über die Landschaft fliegt.
  • Stell dir vor wie der Lufthauch immer schneller wird, wie er durchs Gras weht, die Blätter der Bäume bewegt, die Blüten der Blumen bewegt. Er trägt die Insekten und Vögel, transportiert die Pollen der Gräser und den Duft der Blumen.
  • Stell dir nun vor du bist der Lufthauch. Frei und unbehindert wehst du durch eine liebliche Frühlingslandschaft. Du bist leicht, frei und ungebunden. Du bist die reine Freude.
  • Jetzt stell dir vor der Lufthauch (du) steigert sich zum Wind. Du rüttelst an den Ästen, zerrst an den Haaren, wehst den Tieren durch das Fell. Du verteilst den Rauch und bläst abgefallene Blätter über den Boden. Du bist so schnell wie du magst – es hindert dich niemand. Du kannst überall hin, keiner hält dich auf.
  • Dehne deine Wahrnehmung nun aus auf alle atmenden Lebewesen, auf alle Menschen und Tiere. Du bist in ihnen allen. Du verbindest sie alle miteinander.
  • Dehne deine Wahrnehmung weiter aus auf alle Sauerstoff-Konsumenten: Kräuter, Bäume, Gräser, Pilze, Moose, Farne, Flechten, Algen, … Auch in all ihnen bist du.
  • Dehne deine Wahrnehmung noch weiter aus, auf die unbelebte Natur. In jedem Sandkorn, Krümel, Stein und Tropfen bist auch du enthalten, als kleinste Einschlüsse.
  • Mache dir nun bewusst, das du das Element bist, das alles das in dieser Welt existiert miteinander verbindet. Du dienst ihnen allen zu ihrem Wohlergehen, zu Leben und Lieben. Du bist ihre Kraft und Freude. Du bist in ihrem Herzen.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge zwei übereinanderliegende rauchblaue Dreiecke vor. Das eine zeigt nach oben, das andere nach unten.
  • Lass diese blauen Dreiecke immer deutlicher werden. Vielleicht verschmelzen sie zu einem sechs-zackigen Stern? Beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die gelbe Farbe, die Größe, …
  • Betrachte innerlich die 6 Ecken und 6 Winkel und die Verbindungslinien dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Stern perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere dieses Quadrat an dem Ort, wo sich dein Anahatha-Chakra befindet, im Brustkorb. Falls du dort auf einen weniger perfekten Stern stößt, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten blauen Stern.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 12 orangeroten Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Grössenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 12 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Anahatha-Chakra befindet, im Brustkorb. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stößt, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Anahatha-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir deine Herzensenergie, deine Kraft Liebe auszustrahlen bewusst, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Kraft kennen Herzlichkeit auszustrahlen und Menschen auf Herzensebene zu berühren. Du kannst diese Kraft in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer herzlicher und erlebst immer mehr positives Entgegenkommen von anderen Menschen, so das du zunehmend mit Freundlichkeit und hilfreichem Miteinander durchs Leben gehen kannst.

Wenn du dich in der Lage fühlst die in jedem Menschen tatsächlich innewohnende Freundlichkeit auch dann zu erwecken, wenn derjenige selbst seine Liebenswürdigkeit völlig vergessen zu haben scheint, dann begegnest du nur noch freundlichen Menschen. Du ersparst dir viel Unfreundlichkeit und Streit, und sparst damit jede Menge Kraft und Energie.

Die Energiepflege über die Stärkung des Anahatha-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch Zank und Reibereien vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr Freundlichkeit um dich herum. Deine Ausstrahlung wird immer herzlicher.

Element: Raum / Äther, Vishuddha-Chakra

Gehe weiter zum fünften Chakra:
Übung: Spüre die Weite der Unendlichkeit in dir
  • Spüre die Ausdehnung deines Körpers, und den Raum den er einnimmt.
  • Spüre den Raum oder die Region in der du sitzt.
  • Spüre den Raum den die Erde einnimmt als einen Teil von dir.
  • Spüre den gesamten Kosmos als einen Teil von dir.
  • Spüre den gesamten Kosmos in dir.
    Lass das Gefühl deiner Unendlichkeit immer stärker werden, bis du mit allem eins bist.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die heilige weiße Elefanten-Meditation, die Airvata-Meditation
  • Stell dir den heiligen weißen Elefanten Airvata mit sieben Rüsseln und drei Köpfen vor. Er ist das Fundament der Welt, er trägt sie auf dem Rücken.
  • Airvata ist auch das Reittier Indras, des Herrschers der Welt. Er verfügt über grosse Weisheit und Reinheit. Ohne ihn könnte die Welt nicht existieren.
  • Nimm jetzt innerlich Kontakt auf mit Airvata, sieh ihn weiterhin vor dir und frage ihn, was er dir zu sagen hat. Hat er eine Botschaft für dich? Höre ihm geduldig zu. Sieh ihn vor deinem inneren Auge mit allen Bewegungen. Lass seinen Eindruck in deinem Geist sehr stark werden. Vernimmst du seine Botschaft?
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Weltraum-Meditation
  • Stell dir einen Raum vor, zum Beispiel der in dem du gerade sitzt.
  • Stell dir vor wie viele weitere Räume um dich herum sind. Sie alle zusammen ergeben einen einzigen gemeinsamen, grossen Raum.
  • Dann mache dir bewusst, das du auch Räume in deinem Inneren hast: Den Raum in den 4 Herzkammern, in der Lunge, der Kehle, … usw.
  • Deine inneren Räume und die Räume um dich herum sind alle Teil eines großen Raumes.
  • Stell dir nun vor du bist dieser große, umfassende Raum. Du bietest bereitwillig Platz für alles das darinnen ist.
  • Jetzt dehne dich immer weiter aus und nimm immer mehr Räume in dich auf: Den Raum den dein Wohnort einnimmt, das Land, der Kontinent, der gesamte Globus. Und weiter darüber hinaus: das Sternensystem, die Galaxie, das gesamte Weltall. Allen Bewohnern dieser Räume bietest du liebevoll Schutz und Platz.
  • Jetzt mache dir bewusst wie viele Wesen in deinem Schutzraum leben – Menschen, Tiere, Pflanzen, … auch Steine, Felsen, Erde, Wasser usw. Lade sie alle ein an deinem Raum teil zu haben. Nimm sie freundlich auf, umfasse und integriere sie. Umarme sie.
  • Spüre die innige Verbindung und Verbundenheit aller Wesen miteinander. Wir alle sind Teil eines gemeinsamen Raums. Des einen großen Ganzen.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge einen weißen Kreis vor. Vielleicht liegt dieser in oder um um deinen Hals?
  • Lass diesen weisen Kreis immer grösser und deutlicher werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die weiße Farbe, die Breite, … Dehne den Kreis immer weiter aus, bis er alles umfasst das du dir vorstellen kannst.
  • Betrachte innerlich die Kreisform im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Kreis perfekt geworden ist und du es völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Kreis an dem Ort, wo sich dein Vishuddha-Chakra befindet, im Kehlkopfbereich. Falls du dort auf einen weniger perfekten Kreis stößt, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten weißen Kreis.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 16 blau-violetten Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Größenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 16 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Vishuddha-Chakra befindet, im Kehlkopfbereich. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Vishuddha-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir deine wahre Grösse, deine Ausdehnung und Weite, bewusst, die dir die Übungen vermitteln. Du bist mit allem und jedem verbunden. Jeder Mensch der dir begegnet bist du. In jedem Menschen begegnest du einem Aspekt deines Selbst.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Verbundenheit mit allem wahrzunehmen. Du kannst diese Öffnung und Verbindung in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer offener und auch mitfühlender mit anderen, erlebst immer mehr Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, so das du zunehmend mit Freundlichkeit und hilfreichem Miteinander durchs Leben gehen kannst.

Mit der Stärkung von Vishuddha-Chakra gibst du deiner Herzensenergie immer mehr Raum zu wirken.

Die Energiepflege über die Stärkung des Vishuddha-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch Gegeneinander, sich Sperren und Blockierungen vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr gemeinsame Herzlichkeit in deinem Leben.

Element: Geist, Ajna-Chakra

Gehe weiter zum sechsten Chakra:
Übung: Spüre die Klarheit des ruhigen Geistes in dir
  • Spüre die Kraft deines Geistes und die Ruhe, die in ihm wohnt. Lasse deinen Geist immer ruhiger werden. Fühle deine Präsenz in der geistigen Welt. und lass sie immer stärker werden. Fühle die Kraft und Stärke deines ruhigen Geistes.
    Lass das Gefühl der Geistesgegenwart immer stärker werden, bis du nur noch dein Geist bist. Spüre das alle geistigen Kräfte aller Wesen nur verschiedene Aspekte des einen Geistes sind.
Dieses Chakra hat kein Tier.

Es befindet sich ausserhalb der physischen Realität, da gibts keine tierischen Repräsentanten mehr.

Da dieses Chakra mit zwei Blütenblättern dargestellt wird, die man auch als Vogelflügel ansehen kann, finden einige, das Tier dieses Chakras könnte ein mystischer Vogel sein. Tatsächlich gibt es viele Überlieferungen, in denen grosse, mächtige Vögel die Geisteskraft darstellen. Auf einer anderen Ebene gibt es den Spruch „Der hat einen Vogel“ um mangelnde Geisteskraft auszudrücken. Irgendwie scheint es da also Verbindungen zu Vögeln zu geben.

Wenn du für dich herausfinden möchtest welches Tier oder welcher Vogel für dich die Geisteskraft repräsentieren könnte, dann konzentriere dich auf dein Ajna-Chakra und bitte das Tier sich zu zeigen. Dann warte ab was geschieht.

 

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die „Geistiges-Prinzip“-Meditation

Das geistige Prinzip hinter allen Dingen ist das, was mit dem Element „Geist“ gemeint ist. Es handelt sich dabei unter anderem um die Naturgesetze, die DNA, die Regeln nach denen der Zufall eintritt, und auf einer anderen Ebene auch um Intuition und Kreativität. Es handelt sich dabei tatsächlich um ein form- und strukturgebendes Element, das sehr intensiv am Aufbau der gesamten Welt beteiligt ist, auch wenn wir es nicht gewöhnt sind diese Dinge so zu sehen. Von unserer „modernen“ Vorstellung machen wir uns zumindest für die Dauer dieser Meditation mal frei.

  • Visualisiere eine Blüte mit 5 Blütenblättern und mache dir das geistige Prinzip bewusst, das dafür sorgt, das bestimmte Blüten immer 5 Blütenblätter haben.
  • Visualisiere das Blatt einer Eiche und mache dir die Gesetztmässigkeit bewusst, die diese charakteristische Form hervorbringt. Alle Eichenarten, egal unter welchen Umständen sie geheihen, haben diese Form.
  • Visualisiere einige Pflanzen, Gemüse, Früchte usw. mit ihrer jeweils spezifischen Form. Versuche eine Vorstellung des geistigen Prinzips zu finden, das all dies bewirkt. Verbinde dich mit diesem geistigen Prinzip, bzw. mit deiner Vorstellung davon.
  • Wenn dir Fraktale und Mandelbrot ein Begriff sind, dann nimm Verbindung zu den strukturgebenden Komponenten dieser Gesetzmässigkeiten auf. Wenn es dir möglich ist, dann integriere ebenso deine Vorstellung der Chaostheorie. Auch sie beinhaltet strukturgebende Elemente. Verbinde dich mit diesem geistigen Prinzip, bzw. mit deiner Vorstellung davon.
  • Visualisiere Schneeflocken, deren physische Formen bestimmten geistigen Gesetzmässigkeiten folgen. Verbinde dich mit diesem geistigen Prinzip, bzw. mit deiner Vorstellung davon.
  • Visualisiere gewachsene Kristalle mit ihren Formen und verbinde dich mit den dahinter stehenden geistigen Prinzipien.
  • Verbinde dich mit den geistigen Prinzipien die den Verlauf des Wetters bestimmen. Lass dich nicht davon stören, das diese zT noch unbekannt sind. Deshalb existieren sie trotzdem.
  • Verbinde dich mit den geistigen Prinzipien, die den Verlauf der Planetenbahnen unseres Sonnensystems und aller anderen Systeme bestimmen.
  • Verbinde dich jetzt mit der Gesamtheit all dieser geistigen Prinzipien. Sie sorgen dafür, das diese Welt existieren kann.
  • Mache dir die Grossartigkeit bewusst, die mit all dem verbunden ist.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge ein weisses auf der Spitze stehedes Dreieck vor.
  • Lass dieses weisse Dreieck immer deutlicher werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die weisse Farbe, die Grösse, …
  • Betrachte innerlich die 4 Ecken und die Verbindungslinien dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn das Dreieck perfekt geworden ist und du es völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere dieses Dreieck an dem Ort, wo sich dein Ajna-Chakra befindet, in der Mitte des Schädels. Falls du dort auf ein weniger perfektes Dreieck stösst, überdecke es mit deinem strahlenden, perfekten weissen Dreieck.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 2 weissen Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Grössenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 2 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Ajna-Chakra befindet, in der Mitte des Schädels. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Ajna-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir deine Klarheit und Geisteskraft bewusst, deine Fähigkeit dich auf geistiger Ebene mit allem zu verbinden, die dir die Übungen vermitteln. Du bist mit allem und jedem verbunden. Jeder Mensch der dir begegnet bist du. In jedem Menschen begegnest du einem Aspekt deines Selbst.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine geistige Klarheit und die geistige Einhalt mit allem wahrzunehmen. Du kannst diese starke geistige Verbindung in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du fühlst dich immer stärker mit anderen verbunden.

Mit der Stärkung von Ajna-Chakra gibst du deiner Geisteskraft, deiner spirituellen Energie immer mehr Raum zu wirken.

Die Energiepflege über die Stärkung des Ajna-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch geistige Unruhe, innere Konflikte und unnützes Gegeneinander vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr Verbundenheit in deinem Leben.

Element: Eins-Sein, Sahasrara-Chakra

Abschliessend verweile in der Verbindung mit dem siebten Chakra:
Übung: Spüre die Unendlichkeit des reinen Seins in dir
    • Spüre deine innere Stille.
    • Spüre die Stille deines Geistes.
    • Spüre die Stille des Kosmischen in dir.
    • Spüre das reine Sein, das Nichts, die Unendlichkeit.
    Lass das Gefühl des reinen Seins immer stärker werden, bis du nur noch bist. Es gibt sonst nichts, das ist.
Übung: Aktivierung des Sahasrara-Chakra durch Visualisierung des Chakra-Tieres

Das Sahasrara-Chakra hat kein Tier. Es befindet sich ausserhalb der physischen Welt, weshalb es ohne jede Eigenschaft ist. Also gibts auch kein Tier, das seine besonderen Eigenschaften repräsentieren könnte.

  • Konzentriere dich auf das Tier, das das „Nichts“ für dich repräsentiert.
  • Was entsteht in deinem Geist, wenn du an das Nichts denkst?
  • Welches Tier auch immer entsteht – sie kann es nicht sein. Verwerfe es und meditiere weiter auf das Nichts.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Verbindungs-Meditation

Streng genommen hat das Chakra ja kein Element, aber man kann sich vorstellen, „Verbindung“ wäre ein Element, denn die Arbeit damit ist sehr hilfreich.

  • Visualisiere zunächst an deinem Scheitel eine stielartige Verbindung mit der kosmischen Kraft, ähnlich wie der Stiel eines Blattes das am Baum hängt. Auch das Blatt wird durch diese Verbindung gehalten und ernährt, genau wie wir. Und ebenso wie wir wird es trotz dieses Haltes von Tieren, Regen, Sonne, Wind und Sturm bewegt, es muss sich behaupten. Und ebenso wie wir legt es im Herbst seine sterbliche Hülle ab um im nächsten Frähjahr neu zu entstehen. Sieh dich also als ein Blatt, das über seinem Stiel mit der kosmischen Kraft verbunden ist.
  • Fühle diese Verbundenheit, lass diese Empfindung immer stärker werden. Geniesse es versorgt zu sein, egal was passiert.
  • Verändere die Art der Verbindung zu einem Lichtstrahl, der dich mit Energie versorgt, über den du im Austausch mit der höheren Kraft stehst.
  • Bleibe möglichst lange in dieser Verbundenheit und geniesse sie. Las dich tragen und schwebe.
Übung: Aktivierung des Sahasrara-Chakra durch Visualisierung des Yantra

Das Sahasrara-Chakra hat kein Yantra. Es befindet sich ausserhalb der physischen Welt, weshalb es ohne jede Eigenschaft ist. Also gibts auch keine Form, die seine besonderen Eigenschaften repräsentieren könnte.

  • Konzentriere dich auf die Form, die das „Nichts“ für dich hat.
  • Was entsteht in deinem Geist, wenn du an das Nichts denkst?
  • Welche Form auch immer entsteht – sie kann es nicht sein. Verwerfe sie und meditiere weiter auf das Nichts.
Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 1.000 strahlenden, goldenen Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Grössenverhältnisse, …
  • Betrachte innerlich die 1.000 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Sahasrara-Chakra befindet, knapp oberhalb des Scheitels. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Sahasrara-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.
Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir dein „Sein“ bewusst, deine reine Existenz. Du bist nicht nur mit allem und jedem verbunden, du bist alle.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du dir vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.
Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend dein Selbst, dein Sein und deine Einhalt mit allem wahrzunehmen. Du kannst das reine Sein in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du bist mit anderen verbunden.

Mit der Stärkung deiner Bewusstheit von Sahasrara-Chakra spürst du deine innige Verbindung immer deutlicher, erlebst immer seltener Verbindungsverlust. Du bist all-eins, mit allem eins. Es gibt kein Alleinsein, nur All-Eins-Sein.

Die Energiepflege über die Stärkung des Sahasrara-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Kraftlosigkeit zu ersparen, die durch den Verlust der Verbindung entsteht. Statt dessen spürst du immer deutlicher die unendliche Energie die dir und allen anderen Menschen zur Verfügung steht.

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