Chakra-Willi: die Chakras werden der Reihe nach von unten nach oben aktiviert.

Komplexe Chakra-Meditation: Energie-Schutz und Energie-Aufbau durch kombinierte Mudra-Klang-Visualisierungs-Meditation

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Element Erde, Muladhara-Chakra: Beginne mit dem ersten Chakra.

Übung: Spüre das Erdelement in dir

Wenn wir unsere Energie stützen wollen, so das sie uns nicht abhanden kommt, d.h. das wir nicht aus der Bahn fliegen, also nicht die Bodenhaftung verlieren, dann müssen wir unsere Beziehung zum Erdelement pflegen. Das tun wir, indem wir uns auf die Schwere und die Festigkeit in uns konzentrieren.

  • Spüre den Boden unter Gesäß und Füssen, die Festigkeit deiner Knochen die dir Halt geben, das Gewicht deines Körpers auf der Unterlage. Vertraue dich deiner Unterlage völlig an, lass dich tragen. Das Gefühl von Schwere und Festigkeit nimmt immer weiter zu. Spüre wie du immer schwerer und schwerer wirst

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Inneres Körpermudra: Kombiniere den Atemfluss mit Mulabandha: Einatmen, Mulabandha setzen – Ausatmen, Mulabandha lösen. Mulabandha ist die Kontraktion des Beckenbodens, so als ob du Groß und Klein gleichzeitig musst und keine Toilette in der Nähe ist.
  • Hand-Mudras: Lege die Hände so neben- (Pushpaputa-/Wonne-Mudra) oder übereinander (Dhyani-Mudra) mit nach oben zeigenden Handflächen auf die Beine, das sie eine Schale bilden.
  • Finger-Mudras: Lege den Daumen an Ring- und kleinen Finger zum Pran-Mudra (Urkraft, Leben) oder lege den Ringfinger an die Daumenkuppe zu Prithivi-Mudra (Erdkraft).
  • Kombiniere das Beckenboden- und eines der Hand- oder Finger-Mudras miteinander und mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Stell dir einen Fels in der Brandung vor.
  • Sieh einen Berg der seit Jahrmillionen in einer Gegend steht, unberührt von allem Unbill das ihn umgeben mag
  • Visualisiere die Wurzeln einer 1.000 jährigen Eiche, die fest im Boden verankert sind.
  • Stell dir die langsamen und schweren Bewegungen eines Elefanten vor, der unangreifbar durch den Dschungel geht.

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Muladhara .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne ein langes UUuuuhhhh das du bis in den Beckenboden spüren kannst.
  • Statt Uuuhhhh kannst du ein langgezogenes Ooooommm tönen, das du bis in den Beckenboden spüren kannst.
  • Und du kannst das Ganesha-Mantra wiederholen, um innere Festigkeit entstehen zu lassen: Om gam ganapataye namaha

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir die innere Festigkeit und Ruhe bewusst, die dir diese Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die innere Stille, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir und um dich herum ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die konzentrierte Selbstwahrnehmung in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, verstärkst du wirkungsvoll deine innere Festigkeit. Du wirst ruhig und siehst gelassener den Dingen entgegen. Je öfters und konsequenter du diese Übungen durchführst, desto schneller lernst du das Gefühl von Ruhe, Stabilität und Festigkeit in deinem Alltag einfach „anzuschalten“, wann immer du es dir wünschst.

Wenn du jederzeit durch gezieltes Gegensteuern ruhig und gelassen bleiben kannst, verschwendest du nicht mehr so viel Energie in deine Aufregung, die bekanntermaßen sehr anstrengend ist. Die Energiepflege über die Stärkung des Muladhara-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Aufregung zu ersparen, die durch innere Unsicherheit entsteht. Solange du innerlich stabil und fest bist, bist du gelassen, bist du entspannt, sparst du Energie.

Element Wasser, Swadhisthana-Chakra – Gehe weiter zum zweiten Chakra:

Übung: Spüre das Wasserelement in dir

Wenn du deine Energie dahin entwickeln möchtest, das du jederzeit flexibel und kraftvoll auf neue Anforderungen reagieren kannst ohne dich zu erschöpfen, dann pflege deine Beziehung zum Wasser-Element. Dazu konzentriere dich auf deine Fähigkeit mit den Ereignissen zu fließen und deine Energie kraftvoll einzusetzen.

  • Spüre das Fließen deines Atems und das Fließen deines Blutes. Lass den Eindruck des Fließens immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist das Fließen selbst bist.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Inneres Körpermudra: Kombiniere den Atemfluss mit sehr starkem Mulabandha: Einatmen, Mulabandha setzen – Ausatmen, Mulabandha lösen. Mulabandha ist die Kontraktion des Beckenbodens, so als ob du Gross und Klein gleichzeitig musst und keine Toilette in der Nähe ist.
  • Hand-MudraYoni-Mudra: Lege die gestreckten Zeigefinger und Daumen so aneinander, dass sie sich auf ganzer Länge berühren und gleichzeitig verschränke die restlichen Finger ineinander. Lege die so geformten Hände knapp oberhalb deines Schambeins an deine Körpervorderseite. Die Zeigefinger zeigen dabei zum Boden vor dir, die Daumen weisen Richtung Bauchnabel.
  • Finger-Mudra: Lege für das große Becken-Mudra Daumen, Ring- und Kleinen Finger jeder Hand so aneinander, das sich alle 6 Finger berühren. Außerdem kommen die restlichen Finger zusammen. Für das Varun-Mudra lege Daumen und kleinen Finger aneinander.
  • Kombiniere Mulabandha und eines der Mudras miteinander und mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Stell dir einen bewegten Gebirgsbach vor.
  • Sieh einen Wasserfall, der sich schwungvoll und tosend in die Tiefe ergießt
  • Visualisiere einen breiten Fluss, der schwere Lasten zum Meer trägt
  • Stell dir die kraftvoll-geschmeidigen Bewegungen einer großen Schlange vor, die durch eine Wiese gleitet. Fühle dich als die Schlange. Wie fühlst du dich?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Swadhisthana .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne einige Zeit lang (mind. 5 Minuten) ein langgezogenes UUuuuhhhh das du im gesamten Beckenraum und insbesondere im Beckenboden sehr gut spüren kannst. Um das zu erreichen wähle einen möglichst tiefen Ton, der gerade so tief ist, das er noch angenehm zu singen ist. Wenn du zu tief singst, wirds unangenehm im Kehlkopf, dann funktioniert das nicht mehr.
  • Töne anschließend mindestens genauso lange ein langgezogenes Oooooohhhh (geschlossenes „O“ wie in Orange), das du im unteren Bauchraum sehr gut spüren kannst. Der Ton für das „O“ ist etwas höher als für das „U“. Richtig gewählt ist die Tonhöhe dann, wenn du die Vibration des OOooohhh sehr gut im ISG (Kreuzbein, Beckenrückseite) spüren kannst.
  • Anschließend kannst du einige Zeit lang das Vishnu-Mantra hörbar oder geistig wiederholen, um innere Harmonie und Gleichgewicht entstehen zu lassen:
    • Om namo narayanaya
  • Dann gehe einige Zeit in die Stille und spüre nach innen.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir dein inneres Fließen, deine geschmeidige Kraft bewusst, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Achtsamkeit auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine innere Kraft und Geschmeidigkeit zu spüren und zu verstärken. Du wirst immer flexibler und gewinnst dabei zunehmend an Stärke, so das du unerwartete Situationen zukünftig nicht mehr als Herausforderung oder gar als Problem erlebst, sondern einfach als eine Änderung des geplanten Ablaufs.

Wenn du jederzeit flexibel auf unerwartete Änderungen eingehen kannst, dann ersparst du dir viele An- und Verspannungen, die recht kraftraubend sein können. Du entwickelst dich zu einem zuversichtlichen Menschen der mit anderen Menschen prima zurecht kommt, und der keine Schwierigkeiten damit hat auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, … OHNE sich selbst deswegen zu vernachlässigen!

Die Energiepflege über die Stärkung des Swadhisthana-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch verkrampftes Festhalten an irgendetwas entstehen. Solange du flexibel auf alles Mögliche und Unmögliche eingehen kannst, bist du auf dem richtigen Weg und brauchst keine kraftzehrenden Korrekturmaßnahmen.

Element: Feuer, Manipura-Chakra – Gehe weiter zum dritten Chakra:

Übung: Spüre das Feuerelement in dir

Wünschst du dir mehr Durchsetzungsvermögen, und die Fähigkeit auch anstrengende Projekte erfolgreich zu ende zu führen? Dann stärke dein Manipura-Chakra indem du dich auf dein inneres Feuer konzentrierst. Dadurch stärkst du deine Kraft auch gegen Widerstand eine Ziele zu erreichen und dein Vermögen dich selbst zu transformieren.

  • Spüre die Wärme deines Körpers. Lass das Gefühl einer starken, feurigen Kraft in dir immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist die Kraft der Transformation selbst bist.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Inneres Körpermudra: Kombiniere den Atemfluss mit leichtem Uddhyana-Bandha:
  • Ausatmen – Uddhyana-Bandha setzen
  • Mit leeren Lungen in Uddhyana-Bandha 1-3 Herzschläge verharren
  • Uddhyana-Bandha lösen – Einatmen.
  • Uddhyana-Bandha ist das Einziehen der Bauchdecke bei leeren Lungen und gleichzeitigem Weitstellen des Brustkorbs, so als wolltest du mit dem Bauchnabel die Wirbelsäule berühren. Dabei entsteht ein deutlicher Unterdruck im Bauchraum.
  • Hand-Mudra: Power-Mudra: Verschränke die Finger beider Hände ineinander und lege sie mit den Handinnenseiten auf deinen Bauch, knapp oberhalb des Bauchnabels.
  • Finger-Mudra: Für das Apan-Mudra lege Ringfinger und Mittelfinger beider Hände auf die Daumenkuppe. Halte die Hände auf Höhe deines dritten Chakras.
  • Wähle eines dieser beiden Mudras und bleibe dabei. Kombiniere das gewählte Mudra mit dem Bandha.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Visualisiere eine Kerzenflamme, die ihre Umgebung erhellt und visualisiere eine Vebindung zwischen der Kerze und deinem Manipura-Chakra. Atme Licht und Wärme der Kerze in deinen Bauch ein und aus.
  • Steigere dich zu einem lodernden Lagerfeuer in deinem Bauch. Feuer transformiert Holz oder anderen Brennstoff in Licht, Wärme, Gase, Ruß und Asche. Stell dir vor wie du Dinge auf ähnliche Art veräderst, umwandelst, transformierst. Du selbst bist die treibende Kraft für Veränderungen.
  • Sieh eine strahlende Sonne in deinem Bauch, die ihre Umgebung in warmes Licht taucht und lebenspendend erwärmt. Spüre diese Wärme im gesamten Körper. Es ist deine Lebensenergie. Die Sonne ist die Energiequelle des gesamten Planeten und darüber hinaus. Auch du bist eine Energiequelle, eine LebensspenderIn.
  • Das Chakra-Tier ist der Widder. Stell dir die schwungvollen Bewegungen eines Widders vor, der kraftvoll sein Ziel verfolgt und sich auch von Hindernissen nicht von seinem Weg abbringen lässt. Widderköpfe wurden früher verwendet, um bei Streitigkeiten die Tore von Burgen zu öffnen. Fühle dich als der Widder, der jedes Hindernis wegsprengt. Wie fühlst du dich?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Manipura.

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Atme tief in den Bauch ein, und töne beim Ausatmen ein langes OOoooooohhhh das du gut im oberen Bauchraum spüren kannst. Lass den Ton so lange erklingen, wie der Atem reicht. Danach atme wieder tief in den Bauch ein, zur nächsten Runde.
  • Wiederhole geistig oder hörbar das Durga-Mantra, um Kraft und Durchsetzungsvermögen entstehen zu lassen. Dazu atme tief in den Bauch ein, und beim Ausatmen rezitiere das Mantra so oft bis der Atem zuende ist:
    Om shri durgaye namaha
    • .

Danach atme wieder tief in den Bauch ein, zur nächsten Runde.

  • Du kannst beide Methoden miteinander verbinden:
  • Beim Ausatmen töne den Klang, beim Einatmen rezitiere geistig das Mantra.
  • – oder, etwas fortgeschrittener –
    beim Ausatmen töne den Klang und rezitiere gleichzeitig geistig das Mantra, beim Einatmen rezitiere geistig das Mantra.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

 

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir dein inneres Feuer bewusst, die dir die Übungen vermittelt: deine Kraft Dinge zu verändern.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten. Geh ganz hinein, mach sie ganz stark und nimm diese Stimmung mit in dein Alltagsleben. Behalte sie bei, lass sie nicht wieder los.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Kraft kennen Dinge zu verändern und Schwung zu entwickeln. Du kannst diese Kraft in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer ausdauernder und lebst intensiver, so das du unerwartete Hindernisse auf deinem Weg zukünftig nicht mehr als Blockade erlebst, sondern als Herausforderung daran zu wachsen.

Wenn du dich in der Lage fühlst auch mit Hindernissen deine Ziele zu erreichen, und die Hindernisse von ihrer positiven Seite – nämlich als Aufforderung zu Wachstum – nehmen kannst, dann wirst du auf deinem Weg stetig immer erfolgreicher werden. Du ersparst dir viel Frust und Leid, und hörst dadurch auf dich selbst zu bremsen. Du setzt deine Energien für dein Wachstum ein, statt für deine Selbstbremsung.

Die Energiepflege über die Stärkung des Manipura-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch den inneren Kampf der Selbstunterdrückung vergeudet werden. Statt dessen nimmst du Wachstumschancen wahr und an. Du wirst immer stärker.

 

Element: Luft, Anahatha-Chakra – Gehe weiter zum vierten Chakra:

Übung: Spüre das Luftelement in dir

Die Herzensenergie steht für unsere Fähigkeit Menschen im Herzen zu berühren, zu allen freundlich zu sein und sogar Widerstand und Abneigung, die uns evtl. entgegengebracht werden, durch die Kraft der Herzensenergie aufzulösen. Um das zu erreichen stärke deine Herzensenergie, dein Herzchakra, indem du dich auf dein Luftelement konzentrierst und es immer stärker werden läßt. Dadurch lernst du Menschen auf Herzensebene zu berühren, jedem Freundlichkeit entgegenzubringen ohne dich selbst dabei zu verausgaben, und Distanzen zu deinen Mitmenschen zu überbrücken.

Wünschst du dir mehr Liebenswürdigkeit, und die Fähigkeit verhärtete Herzen zu erweichen? Dann stärke dein Anahatha-Chakra indem du dich auf dein inneres Luftelement konzentrierst. Dadurch stärkst du deine Fähigkeit im Laufe der Zeit auch die stärksten Blockaden zu überwinden und dein Vermögen dich jedem Mitmenschen gegenüber herzlich und liebevoll zu verhalten.

  • Spüre die Leichtigkeit deines Körpers und die Luft die deine Haut berührt. Lass das Gefühl der Leichtigkeit, Freude und Ausdehnung immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Köper und Geist die Leichtigkeit von Freude und Tanz selber bist. Bis du Herzlichkeit in höchster Qualität ausstrahlst.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Kombiniere den Atemfluss mit leichtem Matsya-Mudra:
  • Einatmenatmen, Matsya-Mudra einnehmen
    • Ausatmen, Matsya-Mudra lösen.

    Matsya-Mudra ist das Zusammenziehen der Schulterblätter bei gleichzeitig vorgewölbtem Brustbein.

  • Namaste-Mudra: Gib deine Hände vor deinem Herzen zusammen, in etwa 5 cm Abstand zum Brustbein. Es handelt sich um ein mindestens 5.000 Jahre altes Mudra zur Aktivierung der Herzensenergie. Es wurde erst später als Gebetshaltung bekannt. Wir nehmen diese Haltung auch instinktiv ein, wenn wir von Herzen um etwas bitten. Kombiniere diese Mudras miteinander und evtl. mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Stell dir den sanften Frühlingswind vor, wie er durch die Landschaft weht.
  • Spühre das sanfte Streicheln des Frühlingswindes auf deiner Haut und in deinem Haar.
  • Höre das sanfte Rascheln der Blätter im Wind.
  • Visualisiere einigee Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte flattern
  • Stell dir die grazilen Sprünge einer Gazelle vor, die freundlich und sanft durch Wald und Wiese läuft. Du bist diese Gazelle. Wie fühlst du dich?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Anahatha .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne ein langes Aaaaaaaaahhhhh das du gut in der Herzregion spüren kannst.
  • Und du kannst das Shankaracharya-Mantra wiederholen, um die universelle Kraft der Liebe in dir zu erwecken:
    • Om shri shankaraya namaha.

    Shankara ist Shiva in seinem Aspekt als „Quelle der Glückseligkeit“.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir deine Herzensenergie, deine Kraft Liebe auszustrahlen bewusst, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Kraft kennen Herzlichkeit auszustrahlen und Menschen auf Herzensebene zu berühren. Du kannst diese Kraft in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer herzlicher und erlebst immer mehr positives Entgegenkommen von anderen Menschen, so das du zunehmend mit Freundlichkeit und hilfreichem Miteinander durchs Leben gehen kannst.

Wenn du dich in der Lage fühlst die in jedem Menschen tatsächlich innewohnende Freundlichkeit auch dann zu erwecken, wenn derjenige selbst seine Liebenswürdigkeit vüllig vergessen zu haben scheint, dann begegnest du nur noch freundlichen Menschen. Du ersparst dir viel Unfreundlichkeit und Streit, und sparst damit jede Menge Kraft und Energie.

Die Energiepflege über die Stärkung des Anahatha-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch Zank und Reibereien vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr Freundlichkeit um dich herum. Deine Ausstrahlung wird immer herzlicher.

Element: Raum / Äther, Vishuddha-Chakra – Gehe weiter zum fünften Chakra:

Übung: Spüre die Weite der Unendlichkeit in dir

  • Spüre die Ausdehnung deines Körpers, und den Raum den er einnimmt.
  • Spüre den Raum oder die Region in der du sitzt.
  • Spüre den Raum den die Erde einnimmt als einen Teil von dir.
  • Spüre den gesamten Kosmos als einen Teil von dir.
  • Spüre den gesamten Kosmos in dir.
    Lass das Gefühl deiner Unendlichkeit immer stärker werden, bis du mit allem eins bist.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Kombiniere den Atemfluss mit sanftem Jalandhara-Bandha:
  • Einatmen, Jalandhara-Bandha einnehmen
  • Ausatmen, Jalandhara-Bandha lösen.
  • Jalandhara-Bandha ist das Senken des Kinns bei gleichzeitigem Heben des Brustbeins so das sich beide berühren.
  • Hand-Mudra: Für das Lotus-Mudra gib deine Hände vor dem Kehlkopf zusammen, in etwa 5 cm Abstand zum Körper so das sich die Handgelenke berühren. Dann strecke die Finger auseinander und nach oben, so das sie einen Kelch oder Lotus bilden. Mache diesen Kelch oder Lotus recht weit, halte aber die Handgelenke fest beieinander.
  • Finger-Mudra: Für das Shunya-Mudra lege an jeder Hand Mittelfinger und Daumen aneinander.
  • Kombiniere diese Mudras miteinander und evtl. mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Vishuddha-Chakra mit einer Reihe von Visualisierungen:

  1. Sieh vor deinem inneren Auge den Raum, den dein Körper einnimmt.
  2. Sieh den Raum, den die Menschheit einnimmt.
  3. Sieh den Raum, den unser Planet Erde einnimmt.
  4. Sieh den Raum, den der gesamte Kosmos einnimmt.
  5. Visualisiere die gesamte Schöpfung in dir.
  6. Visualisiere dich selbst als Raum – Wie fühlst du dich als Raum?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Vishuddha .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne ein langes Eeeeeeehhhhh das du gut in der Kehlkopfregion spüren kannst.
  • Und du kannst das Sadashiva-Mantra wiederholen, um die Empfindung von Ausdehnung und Unendlichkeit in dir zu erwecken:
    • Om shri sadashivaya namaha.

    Sadashiva ist Shiva in seinem Aspekt der Unendlichkeit.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir deine wahre Größe, deine Ausdehnung und Weite, bewusst, die dir die Übungen vermitteln. Du bist mit allem und jedem verbunden. Jeder Mensch der dir begegnet bist du. In jedem Menschen begegnest du einem Aspekt deines Selbst.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine Verbundenheit mit allem wahrzunehmen. Du kannst diese Öffnung und Verbindung in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du wirst immer offener und auch mitfühlender mit anderen, erlebst immer mehr Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, so das du zunehmend mit Freundlichkeit und hilfreichem Miteinander durchs Leben gehen kannst.

Mit der Stärkung von Vishuddha-Chakra gibst du deiner Herzensenergie immer mehr Raum zu wirken.

Die Energiepflege über die Stärkung des Vishuddha-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch Gegeneinander, sich Sperren und Blockierungen vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr gemeinsame Herzlichkeit in deinem Leben.

Element: Geist, Ajna-Chakra – Gehe weiter zum sechsten Chakra:

Übung: Spüre die Klarheit des ruhigen Geistes in dir

  • Spüre die Kraft deines Geistes und die Ruhe, die in ihm wohnt. Lasse deinen Geist immer ruhiger werden. Fühle deine Präsenz in der geistigen Welt. und lass sie immer stärker werden. Fühle die Kraft und Stärke deines ruhigen Geistes.
    Lass das Gefühl der Geistesgegenwart immer stärker werden, bis du nur noch dein Geist bist. Spüre das alle geistigen Kräfte aller Wesen nur verschiedene Aspekte des einen Geistes sind.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Inneres Körper-Mudra: Kombiniere den Atemfluss mit sanftem Khechari-Mudra: Einatmen, Khechari-Mudra einnehmen – Atem fließen lassen, Khechari-Mudra weiter halten. Für Khechari-Mudra drücke deine Zungenspitze ans Gaumendach, neige den Kopf leicht nach hinten (soweit angenehm) und konzentriere dich auf dein drittes Auge zwischen den Augenbrauen.
  • Hand-Mudra: Verschränke die Finger ineinander und lege die ausgestreckten Zeigefinger aneinander. Halte die Hand so hoch, das die Zeigefinger-Spitzen auf Höhe des Ajna-Chakras sind.
  • Finger-Mudra: Gib Zeigefinger und Daumen jeder Hand zusammen, und lege die Hände mit dem Handteller nach oben (Chin-Mudra) oder nach unten (Ghyana-Mudra) auf deine Knie.
  • Kombiniere Khechari-Mudra mit einem Hand- oder Finger-Mudra und mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Visualisiere ein Licht in der Mitte deines Schädels, es ist dein Ajna-Chakra das leuchtet und strahlt, die Kraft deines Geistes.
  • Lass das Licht immer stärker leuchten und sich ausbreiten, das ist deine Aura.
  • Visualisiere den Raum, den dein Geistkörper bzw. deine Aura einnimmt.
  • Visualisiere die die Geistkörper bzw. Auras aller Wesen dieser Erde.
  • Visualisiere alle Geistkörper aller Wesen als einen grossen, gemeinsamen Geistkörper. Alles ist eins. Wie fühlst du dich?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Ajna .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne ein langes Iiiiiiihhhhh das du in der Mitte deines Schädels gut spüren kannst.
  • Und du kannst das Shiva-Mantra wiederholen, um die Wahrnehmung deiner Geisteskraft in dir zu stärken: zB Om namah shivaya. Shiva steht symbolisch für Geisteskraft, Klarheit und Meditation.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir deine Klarheit und Geisteskraft bewusst, deine Fähigkeit dich auf geistiger Ebene mit allem zu verbinden, die dir die Übungen vermitteln. Du bist mit allem und jedem verbunden. Jeder Mensch der dir begegnet bist du. In jedem Menschen begegnest du einem Aspekt deines Selbst.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend deine geistige Klarheit und die geistige Einhalt mit allem wahrzunehmen. Du kannst diese starke geistige Verbindung in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du fühlst dich immer stärker mit anderen verbunden.

Mit der Stärkung von Ajna-Chakra gibst du deiner Geisteskraft, deiner spirituellen Energie immer mehr Raum zu wirken.

Die Energiepflege über die Stärkung des Ajna-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Anstrengungen zu ersparen, die durch geistige Unruhe, innere Konflikte und unnützes Gegeneinander vergeudet werden. Statt dessen spürst du immer mehr Verbundenheit in deinem Leben.

Element: Eins-Sein, Sahasrara-Chakra – Abschließend verweile in der Verbindung mit dem siebten Chakra:

Übung: Spüre die Unendlichkeit des reinen Seins in dir

    • Spüre deine innere Stille.
    • Spüre die Stille deines Geistes.
    • Spüre die Stille des Kosmischen in dir.
    • Spüre das reine Sein, das Nichts, die Unendlichkeit.
    Lass das Gefühl des reinen Seins immer stärker werden, bis du nur noch bist. Es gibt sonst nichts, das ist.

Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:

  • Inneres Körper-Mudra: Halte dich aufrecht und gerade, dein Scheitel ist jetzt der absolut höchste Punkt deines Körpers. Konzentriere dich auf eine Scheitelregion und atme ruhig und tief in den Bauch. Lass den Atem immer ruhiger werden. Es gibt nichts zu tun, es gibt nur das reine Sein.
  • Hand-Mudra: Lege die Hände mit entspannten Fingern und mit den Handtellern nach oben auf deine Knie.
  • Finger-Mudra: Für Dhyana-Mudra gib Zeigefinger und Daumen jeder Hand zusammen, und lege die Hände mit dem Handteller nach oben auf deine Knie.
  • Kombiniere einige dieser Mudras miteinander und mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:

  • Visualisiere einen Lichtstrahl der senkrecht aus deinem Schädel nach oben strahlt – oder andersherum, der senkrecht von oben in deinen Schädel strahlt.
  • Lass das Licht immer stärker leuchten und sich ausweiten, das ist deine Verbindung zur grossen Quelle der unendlichen Kraft.
  • Visualisiere das über diese Verbindung Licht-Energie in dich hineinfliesst. Du bist ein Kelch, der von dieser Energie erfüllt ist, der aufgefüllt wird bis er überläuft. Lass die Energie reichlich fliessen und gib sie weiter. Alle Energie die du aus dieser Quelle weitergibst ist unendlich, unerschöpflich und für alle. Wie fühlst du dich?

Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Sahasrara .

Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Schweige und lass sich die Stille entfalten, lass sie wirken. Stille ist Unendlichkeit. Unendlichkeit ist Gott. Das Nichts ist unendlich, das nichts ist Gott.

Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:

  • Mache dir dein „Sein“ bewusst, deine reine Existenz. Du bist nicht nur mit allem und jedem verbunden, du bist alle.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du dir vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Ergebnis der Chakra-Praxis

Durch die Konzentration auf dich selbst, in Kombination mit obigen Übungen, von denen du möglichst viele gleichzeitig bzw. zusammen durchführst, lernst du zunehmend dein Selbst, dein Sein und deine Einhalt mit allem wahrzunehmen. Du kannst das reine Sein in dir jederzeit bewusst spüren und verstärken. Du bist mit anderen verbunden.

Mit der Stärkung deiner Bewusstheit von Sahasrara-Chakra spürst du deine innige Verbindung immer deutlicher, erlebst immer seltener Verbindungsverlust. Du bist all-eins, mit allem eins. Es gibt kein Alleinsein, nur All-Eins-Sein.

Die Energiepflege über die Stärkung des Sahasrara-Chakra beruht auf dem Prinzip sich die Kraftlosigkeit zu ersparen, die durch den Verlust der Verbindung entsteht. Statt dessen spürst du immer deutlicher die unendliche Energie die dir und allen anderen Menschen zur Verfügung steht.

 

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