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Chakra-Yoga-Kurs

Anahata Chakra

Anahata Chakra

Bedeutung und Symbolik von Anahata Chakra ^

Anahata Chakra ist das Herz-Chakra, das 4. Chakra. Es befindet sich auf Höhe des Herzens, unmittelbar vor der Wirbelsäule, in der Mitte des Körpers. Aus yogischer Sicht ist es das Luft-Chakra und repräsentiert die Verbundenheit und die Liebe. Es geht darum Gegensätze so miteinander zu verbinden oder zu vereinen, das daraus etwas ganz wunderbar Neues und Grossartiges entsteht – das was nur die Liebe hervorbringen kann.

Sanskrit für Anahata

Sanskrit-Anahata

Wörtliche Bedeutung von Anahata ^

  • ana = Atem
  • ana = als Vorsilbe bedeutet: nicht, un-…,
  • hata = betroffen, verletzt, beschädigt, geschlagen
  • anahata = ungeschlagen, intakt, …

Inhaltliche Bedeutung ^

Unser Herzchakra ist das ungeschlagene Chakra. Gemeint ist damit der Ton, der ertönt, obwohl er nicht angeschlagen wurde. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Anahata-Klänge, die fortgeschrittene Meditierende hören, wenn sie innerlich sehr ruhig sind. Es sind Klänge, die keine physische Ursache haben und die je nach Energieniveau in Qualität und Tonhöhe variieren. Manchmal hört man auch ein ganzes Orchester dieser wunderschönen Klänge.

Anahata-Klänge haben nichts mit Tinnitus zu tun. Tinnitus wird bei Stress eher stärker und lässt nach bei Entspannung, während die Anahata-Klänge bei Stress typischerweise verschwinden. Gleichzeitig ist das Anahata-Chakra auch das Chakra, das mit dem Atem und unserer inneren Herzenskraft verbunden ist. Keine Kraft ist so stark wie die Herzenskraft. Deshalb kann Glaube Berge versetzen, denn die Kraft des Glaubens entstammt dem Herzen.

Das Anahaha-Chakra repräsentiert das Element Luft in unserem Leben und in unserem Körper. Wer zu wenig Luft hat, kann sich nicht entfalten, wer zu viel davon hat, wird „zu luftig“, wird leicht umgepustet usw. Es geht also um das Ausmaß von Leichtigkeit und Behändigkeit in unserem Leben. Luft ist der Träger von Musik, Klang und Duft, den Lebenselementen, die unser Herz anrühren können. Unsere Fähigkeit, andere Menschen von Herzen zu rühren, spielt auch eine Rolle.

Im physischen Körper ist das Anahata-Chakra verbunden mit dem Herzen, sowie auch mit dem unteren Teil des Atmungssystems. Die feinstoffliche Kraft unseres Herzens und die physische Kraft unseres Herzens entwickeln sich miteinander. Wer Herzprobleme hat, der hat auch oft Probleme mit der Luft, bekommt keine Luft. Wer ein großes Herz hat, das ist ein Mensch, dem nicht so schnell „die Luft ausgeht“, der andere Menschen berührt. Auch der Tastsinn steht mit dem körperlichen Aspekt des AnahataChakra in Verbindung.

Persönlichkeit und Anahata Chakra ^

In der Evolution unseres Lebens repräsentiert das Anahata-Chakra das 4. Lebensjahrsiebt. Das ist die Zeit vom 21.-28. Lebensjahr. In dieser Zeit entwickeln wir unsere Selbstlosigkeit und Liebesfähigkeit, stärken den liebevollen Aspekt unserer Beziehungen und lernen immer mehr liebevolle Rücksicht auf andere zu nehmen. Wir tun öfter als früher etwas „von Herzen“, und nicht mehr so sehr aus sonstigen Gründen. Für viele Menschen ist das die Zeit der Familiengründung. Auch hier drückt sich der Aspekt des liebevollen Gebens und der selbstlosen Liebe aus.

In unserem geistigen Aspekt geht es um die Entwicklung von Selbstlosigkeit und bedingungsloser Liebe. Das Herzchakra steht auch für den Übergang von der physischen in die spirituelle Welt, es ist ein Tor zwischen den Welten. Es repräsentiert auf der physischen Ebene das Herz mit seinen zentralen, lebenserhaltenden Funktionen, und auf der spirituellen Ebene die Dimension der Selbstlosigkeit und der universellen Liebe zu allen Teilen der Schöpfung.

Sicher geschieht das bei vielen Menschen auch schon in früheren Lebensjahren, oder auch in späteren, je nachdem. Das hängt dann mit der individuellen Entwicklung zusammen. Manche Menschen sind eben schneller, andere etwas langsamer. Insgesamt ist diese Beobachtung für die meisten zutreffend. Daher darf man das auch nicht so exakt auf den jeweiligen Geburtstag beziehen, es ist mehr ein allgemeiner Entwicklungsstand, der hier beschrieben wird.

Anahata Chakra und Gesundheit ^

Positiv

  • Herz-Kreislauf, Durchblutung
  • Immunsystem
  • Zellregeneration, Heilungsfähigkeit
  • Umwandeln der eigenen Gefühle in Liebe, Mitgefühl, Nächstenliebe
  • Fähigkeit, Mitgefühl zu empfinden

Negativ

  • Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Krampfadern, Durchblutungsstörungen, Stauungen in den Blutgefäßen
  • Allergien, Immunschwächeerkrankungen
  • Unkontrollierte Zellregeneration, Verwachsungen, schlechte Narbenbildung, schwache Gewebebildung nach Verletzungen
  • Schmerzende alte Wunden, verschleppte Krankheiten
  • Alkoholismus, Magersucht, Drogensucht, seelische Nöte durch Liebesentzug
  • Starke, schwer zu kontrollierende Leidenschaften, Liebesleid
  • Mangelnde Selbstliebe, mangelnde Liebe zu den Mitmenschen
  • Angst vor Kränkung

Eine positive Herzensenergie arbeitet „für das Leben“, eine negative dagegen.

Spiritualität im Anahata Chakra ^

Chakra der universellen Liebe

Ist das Chakra unerwacht, hängen wir noch an den gröberen Formen der Emotionen (Lust, Gier, Stolz, Neid, Verblendung, Hass, …).

Erwacht das Chakra, öffnen wir uns der Erfahrung jeder Art von Liebe, der universellen Liebe. Wir transformieren die gröberen Formen der Emotionen in friedvolle und universellere Formen der Liebe. Wir fühlen uns aus ganzem Herzen eins mit der gesamten Menschheit und mit allen Wesen, über alle Grenzen hinweg.
Die Energie dieses Chakras wird benötigt, damit durch die reinigende Kraft der Liebe die anderen Chakras ihr volles Potential entfalten können.

Anahata Chakra und Siddhis ^

  1. Der Yogi hat die Fähigkeit, sowohl äußerlich als auch innerlich zu kommunizieren.
  2. Er hört Stimmen und Klänge, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen.
  3. Der Sadhak wird evtl. ein Poet, Künstler oder Sänger. Oder er wird hellsichtig, hellhörig, oder er entwickelt psychokinetische Fähigkeiten.
  4. Er ist sehr empfindsam für die Gefühle anderer und sein Berührungssinn ist sehr ausgeprägt.
  5. Er entwickelt die Fähigkeit zu heilen, durch Berührung oder durch die Übertragung spiritueller Energie.
  6. Er entwickelt Nicht-Verhaftetsein an weltliche Dinge und nie endenden Optimismus, inneres Verstehen der Welt außerhalb der Gegensätze.
  7. Er entdeckt die wahre Freiheit außerhalb der Dualitäten.

Symbole des Anahata Chakra ^

  1. Lotus mit zwölf scharlachroten Blütenblättern.
  2. Zwei rauchblaue übereinanderliegende bzw. ineinander verschlungene Dreiecke ergeben einen sechszackigen Stern. Die beiden ineinander verschlungenen Dreiecke symbolisieren die Vereinigung von Shiva und Shakti.
  3. Im Überlagerungsbereich der Dreiecke bildet sich ein Sechseck, das Hexagon. Es steht für das Element Luft.
  4. Auf den Blütenblättern stehen in zinnoberroter Schrift die zu diesen Blütenblättern gehörigen Silben.
  5. Das Chakratier ist wachsam, leicht und schnell, z. B. eine Gazelle oder Antilope.
  6. Im Mittelpunkt des Lotos ist ein weiteres Dreieck, in dem eine kleine Flamme brennt. Das ist akhanda jyotir, die unbewegliche ewige Flamme, als Symbol für die individuelle Seele jivatma.

Anahata Chakra und Farben ^

  1. Äußere Farbe: Grün.
  2. Blütenblätter: Orangerot bis feuerrot.
  3. Yantra: Rauchblau, hellblau, Blau des Sommerhimmels.
  4. Chakra-Tier: Hellbraun.

Götter und Anahata Chakra ^

  1. Männliche Gottheit: Isha ist Gott in seiner alldurchdringenden Form: Isha ist strahlend weiß wie reiner Kristall, ein-gesichtig oder fünf-gesichtig, dreiäugig, zwei- vier- oder zehnarmig, mit den Gesten des Segnens und der Beschwichtigung von Angst, gekleidet in Tigerfell oder seidene Gewänder.
  2. Weibliche Gottheit: Kakini ist strahlend gelb, strahlend rot, mondweiß oder weiß. Sie hat ein, drei oder sechs Gesichter, drei Augen, vier oder zwei Arme, die eine Schlaufe, einen Dreizack, einen Schädel, den Veda und einen Bogen halten. Sie macht die Gesten des Segnens und der Beschwichtigung. Sie ist weiß, gelb oder schwarz gekleidet und sitzt in einem roten Lotus.

Weitere Gottheiten dieses Chakras

  1. Vayu ist rauchfarben, vierarmig und hält eine Kusha. Er sitzt auf einer schwarzen Antilope.
  2. Krishna heißt wörtlich „der Schwarze“ und ist eine hinduistische Form des Göttlichen. Er wird meist als der achte Avatar von Vishnu verehrt. Für seine Anhänger ist er die Inkarnation des Höchsten.
  3. Die heiligen Schriften beschreiben Krishnas Körperfarbe als vergleichbar mit einer frischen Gewitterwolke. Er hat stets eine Flöte, die Bansuri, bei sich und trägt eine Pfauenfeder im Haar. Obwohl er im wissenschaftlichen Sinne nicht als historisch angesehen wird, gehen Hindus davon aus, dass er tatsächlich gelebt hat. Die Indologie untersucht historische Spuren.
  4. Krishna gilt als derjenige, der in allen Lebenslagen freundlich und liebevoll ist.
  5. Shiva in seinem Aspekt als der liebevolle Gott.
  6. Shiva heißt: „Glückverheißender“ und ist einer der wichtigsten Götter des Hinduismus. Im Shivaismus gilt er den Gläubigen als die wichtigste Manifestation des Höchsten. Zusammen mit Shiva werden oft sein Reittier, Vahana, der Stier Nandi, seine Frau Parvati, seine Söhne Kartikeya bzw. Murugan (nord-/südindisch) oder Ganesha abgebildet. Die Dreiheit Shiva/Parvati/Ganesha gilt als göttliche Familie.
  7. Als Bestandteil der „hinduistischen Trinität“ (Trimurti) mit den drei Aspekten des Göttlichen als Brahma, der als Schöpfer gilt, und Vishnu, dem Bewahrer, verkörpert Shiva das Prinzip der Zerstörung. Außerhalb der Trinität verkörpert er aber alles, Schöpfung und Neubeginn ebenso wie Erhaltung und Zerstörung. Shiva ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt; im Shiva-Purana sind 1008 Namen angeführt, die sich jeweils auf ein Attribut von Shiva beziehen. Häufige Beinamen sind Mahadeva („großer Gott“), Nataraja („König des Tanzes“), Bhairava, („der Schreckliche“), Mahesha („höchster Herr“), Nilakantha („der mit dem blauen Hals“, bezieht sich u. a. auf den Mythos vom Milchozean), Pashupati („Herr aller Wesen“), Rudra („der Wilde“, „der Schreckliche“), Shankara („der segensreich Wirkende“) und Vishwanatha („Herr des Universums“).

Tiere des Anahata Chakras ^

Gazelle/Antilope/Reh

Hier kommen verschiedene leichtfüßige Tiere in Frage, je nach Kulturkreis, in dem wir uns bewegen. In jeden Fall handelt es sich um ein Tier, das bekannt ist für leichtfüßige, weite Sprünge, federleichte Fortbewegung, große Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, Zartheit und Sanftheit. Vor diesen Tieren braucht niemand Angst zu haben, sie greifen nicht an. Die meisten Menschen freuen sich, wenn sie z. B. ein Reh aus der Nähe betrachten durften, und sind begeistert von seiner Sanftheit, Anmut und seiner liebevollen Art. Genau das symbolisiert dieses Tier: Sanftheit, Anmut und Freundlichkeit, mit Behändigkeit, Schnelligkeit und federleichter Fortbewegung.

Klänge, Vokale und Mantras des Anahata Chakras ^

  1. Aaaaaa …. (wie das A in „Ahhhh“)

Der langgezogen getönte Vokal „A“ ist in der Herzregion bzw. auf Anahata-Höhe gut spürbar.
Wir verwenden auf „A“ betonte Worte, um etwas auszudrücken, das uns im Herzen berührt, oder das mit dem Element Luft/Behändigkeit verbunden ist, wie z. B. Amsel, Aha, Aaahhhh …

Um mit dem Vokal zu arbeiten, gehe so vor:

Auf den gesamten Brustkorb konzentrieren.

Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen in der Tonhöhe deines Herzens singend wiederholen: „Aaaaaaa…..“, solange der Atem reicht. Die Tonhöhe solltest du gut im Chakrabereich vibrieren lassen, dann ist sie richtig.

Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und beginne die nächste Runde.
Das Bija ist: YAM (vedisch) oder YANG (tantrisch). Der Unterschied liegt darin, dass beim YAM die Lippen am Silbenende geschlossen sind und beim YANG der Zungengrund den Gaumen hinten oder in der Mitte (je nach Dialekt) berührt.
Daraus ergibt sich ein jeweils etwas anderer Energiefluss, und zwar beim YAM auf der Körpervorderseite, beim YANG (hinterer Gaumen) auf der Körperrückseite, und beim YANG (mittlerer Gaumen) in der Körpermitte.

Um mit dem Bija zu arbeiten, gehe so vor:

Auf Anahata konzentrieren.

Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen singend wiederholen: YAM, YAM, YAM, … (alternativ töne ein einzelnes langgezogenes „Yammmmmmmm“), solange der Atem reicht.

Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und wiederhole die Silben noch einmal. Übe insgesamt so viele Runden, wie du dich damit wohl fühlst. Gut ist, wenn du z. B. 3, 9, 11, 27, 54 oder 108 Runden übst.

Du kannst auch mit den Silben der Blütenblätter üben. Die Silben der Blütenblätter des Anahata-Chakras sind im Bild zu erkennen. In Lautschrift dargestellt heißen sie:

KAM, KHAM, GAM, GHAM, N’AM (am hinteren Gaumen gesprochen).

CH·AM (in der Gaumenmitte gesprochen), CH·HAM (in der Gaumenmitte gesprochen, das H hörbar wie in “Schulhaus“),
J·AM (in der Gaumenmitte gesprochen), J·HAM (in der Gaumenmitte gesprochen),
N·AM (in der Gaumenmitte gesprochen).

TAM, THAM.

Auch hier kannst du statt des …M am Ende der Silben das …NG wählen, dich also für den vedischen oder den tantrischen Stil entscheiden. Bezüglich des Unterschieds gilt das bereits oben erläuterte.


Du möchtest mit anderen in der Gruppe gemeinsam tönen? Du wünschst dir gesprochene Anleitung bei der Arbeit mit Anahata-Chakra?
Es gibt einen Original-Mitschnitt der von Mahashakti angeleiteten Chakra-Kur: die vollständige Chakra Kur oder explizit der Teil für Anahata-Chakra. Dort hörst du Mahashakti direkt im Unterricht, so als wärst du selbst dabei.


Um mit den Blütenblatt-Silben zu arbeiten, gehe so vor: ^

Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen singend wiederholen:

KAM – KHAM – GAM – GHAM – N’AM – CH·AM – CH·HAM – J·AM – J·HAM – N·AM – TAM – THAM … solange der Atem reicht.

Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und wiederhole die Silben noch einmal. Übe insgesamt so viele Runden, wie du dich damit wohl fühlst. Gut ist, wenn du z. B. 3, 9, 11, 27, 54 oder 108 Runden übst.

Mantras des Anahata Chakra ^

  1. Bija-Mantra: YAM oder YANG
  2. Japa-Mantra:
  • Om namo bhagavate vasudevaya

Vasudeva ist ein Aspekt Krishnas.

  • Om shri shankaraya namaha

Shankara ist Shiva in seinem Aspekt als „Quelle der Glückseligkeit“.

  • Om namah shivaya

Vayu im Anahata Chakra ^

Zuständiger Vayu: Prana-Vayu

Prana-Vayu entspringt im Anahata-Chakra und fließt von da aus nach oben, Richtung Kopf.

Prana-Vayu regelt die Atmung.

Prana-Vayu wird für alle Themen rund um die Atemwege benötigt, sowie für den ruhigen Geist. Hier werden Speien, Niesen, Rülpsen und Husten geregelt.

Konzentrationsübung zur Stärkung von Prana-Vayu

Spüre das Anahata-Chakra. Stell dir vor, wie es Energie aufnimmt. Diese Energie fließt nach oben und füllt den gesamten Brustkorb-Schulter-Hals-Kopf-Bereich. Kombiniere diese Visualisierung mit deinem Atemrhythmus:

Einatmen: Brustbein anheben. Anahata lädt sich mit Licht auf.

Ausatmen: Brustbein etwas lockern. Licht fließt vom Chakra aus nach oben und durchdringt alle oberen Körper-Bereiche. Wenn dir das angenehmer ist, dann kannst du diesen Vorgang auch bei umgekehrtem Atemrhythmus visualisieren.

Asanas für Anahata Chakra ^

  1. Matsyasana – Fisch
  2. Alle Rückbeugen
  3. Bhujangasana – Kobra
  4. Dhanurasana – Bogen
  5. Kapotasana – Taube
  6. Ushtrasana – Kamel
  7. Namaste-Haltung in allen Asanas

Du möchtest mit anderen in der Gruppe gemeinsam Chakra-Yoga üben? Du wünschst dir gesprochene Anleitung bei der Arbeit mit Anahata-Chakra? Es gibt einen Original-Mitschnitt der von Mahashakti angeleiteten Chakra-Kur: die vollständige Chakra Kur oder explizit der Teil für Anahata-Chakra. Dort hörst du Mahashakti direkt im Unterricht, so als wärst du selbst dabei.


 Pranayama für Anahata Chakra ^

Die innere Freude und universelle Liebe stärkende Pranayamas, leicht und sanft üben:

  1. Zum Ankommen: Einige Runden tiefe Bauchatmung mit sanftem Brahmari im Herzton.
  2. Verstärkendes Mudra: Matsyamudra.
  3. Befreiendes Pranayama: Sanftes und flottes Kapalabhati mit angenehmem Kumbhaka.
  4. Leichtigkeit vermittelndes Pranayama: Anulomaviloma – Nadi Shodhana – Wechselatmung ganz sanft und leicht mit Herzchakra-Konzentration und Mudra.
  5. Besonderes Extra: Einige Runden Brahmari mit Matsyamudra und Konzentration auf das Herzchakra nach der Wechselatmung.

Selbstreflektion im Anahata Chakra ^

Gefühle, Liebe, Selbstliebe, Uneigennützigkeit, Freiheit, Vergebung, Hoffnung, Nähe, Berührung, emotionale Kompetenz

Wie stark ist mein Anahata-Chakra? ^

  1. Welche emotionalen Erinnerungen muss ich noch heilen?
  2. Welche Beziehungen in meinem Leben bedürfen der Heilung?
  3. Habe ich je meine emotionalen Wunden zu Macht- und Kontrollzwecken eingesetzt?
  4. Habe ich je erlaubt, dass ein anderer Mensch mit seinen emotionalen Wunden Kontrolle über mich ausübt?
  5. Welche Angst hält mich von meiner emotionalen Heilung ab?
  6. Bedeutet emotionale Gesundheit für mich, keine intimen Beziehungen zu benötigen?
  7. Was verstehe ich unter Vergebung?
  8. Wem muss ich vergeben und was hält mich davon ab?
  9. Wer arbeitet daran, mir zu vergeben? Was ist zu vergeben?
  10. Was ist eine gesunde, intime Beziehung? Kann ich meine Wunden loslassen, um mich einer gesunden Beziehung zu öffnen?

Wie blockiere ich meine Anahata-Energie? Was muss ich ändern? ^

  1. Drücke ich meine Gefühle offen und vom Herzen her aus? Warum nicht?
  2. Erwarte ich von anderen, dass sie meine emotionalen Bedürfnisse erfüllen? Warum?
  3. Wie kann ich umfassende, tiefe, herzliche Heilung in mein Leben bringen?
  4. Wie kann ich andere in meinen Heilungsprozess einschließen?
  5. Habe ich negative Anhaftungen? Wie werde ich sie los?
  6. Gibt es Kummer, dem ich anhänge? Wie kann ich das lösen?

Meditationen mit Anahata Chakra ^

Wenn du die Chakra-Übungen der Reihe nach von unten nach oben ausführst, dann aktivierst du zunächst die Energie im ersten Chakra, ziehst sie danach hoch ins zweite Chakra und aktivierst es, dann ins dritte … und so weiter.

Konzentriere dich auf jedes Chakra, von unten nach oben, in drei Schritten:

  1. Zunächst Kontakt zum Chakra aufnehmen.
  2. Dann die Übung mit möglichst vielen Komponenten 3-10 Minuten korrekt durchführen.
  3. Anschließend nachspüren, um herauszufinden, was sich ggf. geändert hat.

Es kann sein, dass du anfangs keine besondere Änderung wahrnimmst. Wenn du beharrlich jeden Tag einige Zeit übst, dann wirst du recht bald deine Chakras klar spüren können. Und wenn du längere Zeit täglich übst, dann kannst du irgendwann während deines ganz normalen Alltags, mal eben zwischendurch, mit einer kurzen Übung ein geschwächtes Chakra stärken, um dich auf konkrete Aufgaben vorzubereiten.

Zum Beispiel kannst du gezielt …

  • dein Vishuddha-Chakra stärken, wenn du ein wichtiges Gespräch vor dir hast oder eine Rede halten willst.
  • dein Manipura-Chakra aktivieren, wenn du bereits etwas müde bist und mehr Schwung brauchst.
  • dein Muladhara-Chakra flott machen, wenn du gerade besonders standfest oder beharrlich sein willst.
  • dein Anahata-Chakra aktivieren, wenn du einen akuten Konflikt beseitigen möchtest.

Sitzen

Sehr, sehr wichtig ist die korrekte Sitzhaltung.

Dazu sitze entspannt und gerade. Wichtig ist vor allem, dass die Wirbelsäule senkrecht zum Erdmittelpunkt gehalten wird. Dadurch werden dein eigenes und das Erdmagnetfeld aufeinander ausgerichtet, was den Energiefluss sehr fördert.

Eine aufrechte Sitzhaltung ist möglich in einer kreuzbeinigen Sitzweise oder auf einem Sitzmöbel. Die aufrechte Haltung ist im Zweifel wichtiger als kreuzbeiniges Sitzen, da die aufrechte Wirbelsäule als Energie-Antenne eine stärkere energetische Wirkung hat als der Lotussitz.

Sitze nur dann in einem kreuzbeinigen Sitz, wenn du dich dabei wirklich völlig gerade halten und dabei entspannen kannst. Geht das nicht, dann sitze auf einem Stuhl, mit aufrechtem Rücken. Du lehnst dich also nicht an, sondern sitzt auf der vorderen Stuhlhälfte, damit du wirklich gerade sitzen kannst. Beide Füße fest auf dem Boden oder einer Fußbank. Wenn du dich beim Sitzen anlehnst, dann wird der Rücken ganz automatisch immer rund, deshalb tu das nicht.

Ankommen

Um in der Meditation wirklich ankommen zu können, entspanne dich mit deinem Atem.

Dazu sitze entspannt und gerade und lass den Atem fließen. Achte darauf, dass der Ausatem immer langsamer wird, bis er doppelt so lange dauert wie der Einatem. Er kann auch gerne noch langsamer werden.

Dann erlaube deinem Atemfluss, falls machbar, nach dem Ausatem etwas zu ruhen, bevor du wieder einatmest. Das bedeutet, dass du 1-3 Herzschläge wartest, bevor du wieder einatmest. Der Zeitpunkt, wann du wieder einatmest, ergibt sich von selbst aus deinem Atemimpuls. Warte einfach ab, bis sich der Atemimpuls von selber rührt und dir mitteilt, dass Einatmen dran ist.

Verfahre ebenso mit dem Ausatmen nach dem Einatmen: Warte, bis der natürliche Atemimpuls dir mitteilt, dass Ausatmen dran ist. Überlasse auf diese Weise den Atemrhythmus seiner natürlichen Steuerung.

Spür-Übung für Anahata ^

Die Herzensenergie steht für unsere Fähigkeit, Menschen im Herzen zu berühren, zu allen freundlich zu sein und sogar Widerstand und Abneigung, die uns evtl. entgegengebracht werden, durch die Kraft der Herzensenergie aufzulösen. Um das zu erreichen, stärke deine Herzensenergie, dein Herzchakra, indem du dich auf dein Luftelement konzentrierst und es immer stärker werden lässt. Dadurch lernst du Menschen auf Herzensebene zu berühren, jedem Freundlichkeit entgegenzubringen und Distanzen zu deinen Mitmenschen zu überbrücken, ohne dich selbst dabei zu verausgaben.

Wünschst du dir mehr Liebenswürdigkeit und die Fähigkeit, verhärtete Herzen zu erweichen? Dann stärke dein Anahata-Chakra, indem du dich auf dein inneres Luftelement konzentrierst. Dadurch stärkst du deine Fähigkeit, im Laufe der Zeit auch die stärksten Blockaden zu überwinden und dein Vermögen, dich jedem Mitmenschen gegenüber herzlich und liebevoll zu verhalten.

Spüre die Leichtigkeit deines Körpers und die Luft, die deine Haut berührt. Lass das Gefühl der Leichtigkeit, Freude und Ausdehnung immer stärker werden, bis du völlig davon durchdrungen bist. Bis du mit dem gesamten Körper und Geist die Leichtigkeit von Freude und Tanz selber bist. Bis du Herzlichkeit in höchster Qualität ausstrahlst.

Visualisierungs-Übung für Anahata Chakra ^

  • Anahata Chakra
    Anahata Chakra
  • Stell dir den sanften Frühlingswind vor, wie er durch die Landschaft weht.
  • Spüre das sanfte Streicheln des Frühlingswindes auf deiner Haut und in deinem Haar.
  • Höre das sanfte Rascheln der Blätter im Wind.
  • Visualisiere einige Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte flattern.
  • Stell dir die grazilen Sprünge einer Gazelle vor, die freundlich und sanft durch Wald und Wiese läuft. Du bist diese Gazelle. Wie fühlst du dich?

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Klang-Übung für Anahata Chakra ^

Aktiviere dein Anahata Chakra über Klang, Atem und Mantra:

  • Töne ein langes Aaaaaaaaahhhhh, das du gut in der Herzregion spüren kannst.
  • Du kannst auch das Shankaracharya-Mantra wiederholen, um die universelle Kraft der Liebe in dir zu erwecken:
  • Om shri shankaraya namaha.
  • Shankara ist Shiva in seinem Aspekt als „Quelle der Glückseligkeit“.
  • Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas, mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

Mudra- und Bandha-Übung für Anahata Chakra ^

Aktiviere dein Anahata Chakra über Mudra und Bandha:

Kombiniere den Atemfluss mit leichtem Matsya-Mudra:

  • Einatmen, Matsya-Mudra einnehmen.
  • Ausatmen, Matsya-Mudra lösen.

Matsya-Mudra ist das Zusammenziehen der Schulterblätter bei gleichzeitig vorgewölbtem Brustbein.

Namaste-Mudra: Gib deine Hände vor deinem Herzen zusammen, in etwa 5 cm Abstand zum Brustbein. Es handelt sich um ein mindestens 5.000 Jahre altes Mudra zur Aktivierung der Herzensenergie. Es wurde erst später als Gebetshaltung bekannt. Wir nehmen diese Haltung auch instinktiv ein, wenn wir von Herzen um etwas bitten.

Ch4_Namasta_Atmanjali

 

 

 

  • Kombiniere diese Mudras miteinander und evtl. mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung ^

  • Mache dir deine Herzensenergie bewusst, deine Kraft, Liebe auszustrahlen, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

Du möchtest mit anderen in der Gruppe gemeinsam meditieren? Du wünschst dir gesprochene Anleitung bei der Meditation auf Anahata-Chakra? Es gibt einen Original-Mitschnitt der von Mahashakti angeleiteten Chakra-Kur: die vollständige Chakra Kur oder explizit der Teil für Anahata-Chakra. Dort hörst du Mahashakti direkt im Unterricht, so als wärst du selbst dabei.


 Nahrung für Anahata-Unterstützung ^

Herzöffnende und freudige Mahlzeiten, besonders liebevoll zubereitet:

  1. Leichte Mahlzeiten: Reis, gedünstete Gemüse, Sprossen und Keime, Salate, Obst, …
  2. Essbare Blüten als Deko und im Salat: Borretsch-, Kapuzinerkresse-, Holunder-, Rosenblüten, Gänseblümchen, Löwenzahnblüten, …
  3. Dazu reichlich duftende, grüne Kräuter: Basilikum, Koriander-Grün, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Thymian, Quendel, …
  4. Duftende Blüten-Tees und -Wasser: Rose, Ringelblume, Lavendel. Kamille, Jasmin, Holunderblüten, …
  5. Herzöffnende Spezialitäten: Lotus-Samen bzw. -Nüsse, rote Äpfel (bekannt seit Adam und Eva!), Rosenwasser.

Räucherungen und Düfte ^

Liebe und positive Emotionen vermittelnde Duftstoffe:

  1. Räucherungen: Mädesüss, Nag Champa, Lilienwurzel.
  2. Ätherische Öle: Orangenblüte/Neroli, Rose, Bergamotte, Jasmin, Flieder, Lavendel, Rosmarin.

Steine ^

  • Nach Judy Hall: Rosenquarz, Grünquarz, Aventurin, Kunzit, Variscit, Muscovit, Roter Kalzit, Rhodonit, Wassermelonen-Turmalin, Rosafarbener Turmalin, Grüner Turmalin, Peridot, Apopylith, Lepidolith, Rosafarbener Danburit, Rubin, Chrysokoll, Grüner Saphir, Dioptas, Kunzit.
  • Nach Michael Gienger: a) Herzchakra: Mondstein, Rosenquarz, b) Thymuschakra: Fluorit, Heliotrop.

Lerne mehr über Chakras ^

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  • Wenn du gerne eine von mir angeleitete Chakra-Yogastunde zum Anahata-Chakra hättest, dann schau hier: Anahata-Chakra-Yoga

10 Antworten zu Anahata Chakra

  1. […] schau mal, …welche der Ernährungsempfehlungen für Manipura- und Anahatha-Chakra du in deinen Mahlzeiten verstärkt berücksichtigen kannst. Besonders die Tipps fürs […]

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