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Manipura Pranayama

Manipura Pranayama

Pranayama zur Stärkung von Manipura Chakra

Manipura Pranayama sieht auf den ersten Blick völlig normal auf, es kommt auf die Details an. Lies dir den Text sehr genau durch um zu verstehen was anders ist. Und dann probiere es aus – du wirst es erleben: Manipura Pranayama wirkt erhitzend!

Sitzen

Als Pranayama übe zunächst normales Kapalabhati, wenn machbar im Lotussitz. Aber bitte nur, wenn du die erforderliche Flexibilität hast, und damit nicht deinen Knien schadest. Sonst tut es jeder andere kreuzbeinige Sitz oder der Fersensitz genauso gut.

Wichtiger als eine spezielle Art zu sitzen, ist jetzt definitiv die Kraft deiner Konzentration. Es ist sehr wichtig, das du die Energie nun aus den Beinen und Hüften hochziehen kannst, in die Manipura-Region. Wenn du zu starke Belastungen in den unteren Regionen deines Körpers verspürst, dann kommst du nicht hoch. Deshalb wähle auf jeden Fall eine Art zu sitzen, die dir das Hochziehen der Energie ermöglicht und dich nicht ablenkt. Stuhl ist auch gut.

Fingermudra

Du kannst beim Pranayama, soweit die Hände frei sind, das Feuer-Mudra halten.

Hand-Mudra: Power-Mudra: Verschränke die Finger beider Hände ineinander und lege sie mit den Handinnenseiten auf deinen Bauch, knapp oberhalb des Bauchnabels.

Ch3_Power

 

 

 

Finger-Mudra: Für das Apan-Mudra lege Ringfinger und Mittelfinger beider Hände auf die Daumenkuppe. Halte die Hände auf Höhe deines dritten Chakras.

Ch3_Apan_Energie_Reinigung

Wähle eines dieser beiden Mudras und bleibe dabei. Kombiniere das gewählte Mudra mit dem Bandha.

 

 

Kapalabhati

Um dem Feuer-Aspekt gerecht zu werden, mache eher erhitzendes und feuriges Kapalabhati, so wie das Knistern eines gemütlichen Lagerfeuers. Integriere festes Mulabandha, die Beckenbodenkontration beim Anhalten und wenn machbar Uddhiyana-Bandha.

Wechselatmung

Auch die Wechselatmung übe engagiert und wie eine Flamme oder Sonne. (Fortgeschrittene können die Sonnenenergie in besonderer Weise aktivieren, indem sie die Atmphasen einige Runden länger machen als gewöhnlich.)

Die linke Hand halte im Manipura-Mudra.

Nach einigen Runden Standard-Wechselatmung beginne die Energie gezielt ins Manipura-Chakra zu lenken, indem du dir vorstellst, du atmest von links-seitlich ins Manipura-Chakra, hälst dort die Energie während du zB die wärmende Sonne oder ein Feuer visualisierst, und atmest nach rechts-seitlich in die Landschaft aus. Dann von rechts-seitlich ins Manipura einatmen, Energie dort mit Visualiserung der wärmenden Sonne oder eines Feuers halten, und dann links-seitlich wieder in die Landschaft ausatmen. Übe davon soviele Runden wie dir Zeit zur Verfügung steht.

Diese Atem-Konzentrations-Übung auf Manipura-Chakra kannst du im gewohnten Zählrhythmus der Wechselatmung praktizieren, oder als freie Atmung, in der die drei Atemphasen (Ein-, Aus-atmen und Halten) jeweils so lange dauern, wie es intuitiv für dich passt. D.h. du folgst deinen Impulsen, statt der Uhr. Dann wirds sehr meditativ.

Für Geübte

Intensiv wirds, wenn zu zusätzlich bei jedem Einatmen festes Mulabandha mit jeweils kurzem Uddhiyana-Bandha am Ende einer Ausatmung setzt. Achte darauf, das du darüber die Bauchatmung beibehälst – das ist in dieser Konstellation oft eine Herausforderung. Klappt das noch nicht mit Bauchatmung, dann konzentriere dich erst mal darauf.

Weitere Hinweise findest du  auf der Manipura-Seite.

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